Tour de France: Flair hinterlässt Eindruck

Freizeit Dirk Dießel hat in Düsseldorf den Start des größten Radrennens verfolgt

Das Tour-Flair hat der Meeraner mit der Kamera festgehalten. Foto: DSL

Meerane . Dirk Dießel aus Meerane stand vor wenigen Tagen beim größten Radrennen der Welt am Streckenrand. Er verfolgte den Start der Tour de France in Düsseldorf.

Der Chef einer Werbe- und Fotoagentur, die ihren Sitz in Zwickau hat, war natürlich mit seiner Kamera in der Rheinmetropole. "Das Fotografieren beim Radsport ist für mich die perfekte Verbindung zwischen Beruf und Hobby", sagt Dießel, der selbst ambitionierter Hobby-Radsportler ist und sich um viele organisatorische Dinge im Radsportteam "Steile Wand" kümmert.

Das Besondere: Die Stimmung

Das Flair bei der Tour de France beschreibt Dirk Dießel als "bunt, kreativ, weltoffen und freundlich". Der Mann aus Westsachsen hat Fans aus allen Ländern getroffen. "Im Gegensatz zum Fußball geht alles friedlich zu", sagt Dirk Dießel und schwärmt - auch einige Tage nach dem Tour-Abenteuer - noch von der Stimmung der Anhänger, die in Vierer- und Fünferreihen die Durchfahrt verfolgten.

Sowohl Superstars als auch Wasserträger seien mit frenetischem Jubel begrüßt worden. "Das hat mich etwas an Fotos und Videos von Rennen in den 1960-er Jahren an der Steilen Wand erinnert", sagt der Meeraner, der einen Teil seiner Aufnahmen auf seiner Facebook-Seite präsentiert.

In Meerane gibt es 2017 - im Gegensatz zu den letzten Jahren - keinen Weltklasse-Radsport. Die Thüringen-Rundfahrt der Frauen macht diesmal einen Bogen um die westsächsische Kleinstadt. "Wir sind natürlich an dem Thema dran. Das Interesse der Rundfahrt-Organisatoren ist groß, um in Meerane etwas zu machen. Aber: Am Ende geht es vor allem um die Kosten", sagt Dirk Dießel, der mit seinem Team "Steile Wand" im Spätsommer noch einen Auftritt beim Skoda Velorace in Dresden und eine rund 200-Kilometer-Ausfahrt nach Karlsbad plant.