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Tourismus im Landkreis Zwickau: 27,6 Prozent Rückgang der Übernachtungen

Tourimus Wird die kulturelle Vielfalt dauerhaft leiden?

Waldenburg/Region. 

Waldenburg. 412.233 Übernachtungen hat die Tourismusregion Zwickau im letzten Jahr in den Unterkünften im Landkreis Zwickau registriert. Das bedeutet - im Vergleich zu 2019 - einen Rückgang von 27,3 Prozent. Die Gäste blieben im Durchschnitt rund 2,7 Tage in der Region zwischen Limbach-Oberfrohna und Kirchberg.

Die Betreiber von Hotels und Gasthäusern erlebten 2020 ein Wechselbad der Gefühle: Die sonst so tourismusschwachen Monate Januar und Februar begannen mit einer steigenden Tendenz. Nach dem ersten Lockdown im März und dem starken Einbruch der Übernachtungen stiegen die Zahlen über den Sommer hinweg erfreulich an. Aufgrund der vielen innerdeutschen Urlauber erreichten die Zahlen im August erstmals das Vorjahresniveau. Ab September war wieder ein Rückgang zu beobachten, informiert die Tourismusregion in einer an die Medien verschickten Auswertung.

Stillstand und Sorge um Perspektiven

"Seit fast einem Jahr steht unsere Branche in allen Bereichen mehr oder weniger still. Auch für die kommenden Monate fehlen momentan die Perspektiven und eine Planungssicherheit. Ich habe Sorge, dass viele unserer Gastgeber und Gastronomen diese schwere Zeit nicht überstehen und auch die kulturelle Vielfalt, die den Landkreis Zwickau mit einem breiten Kulturangebot und außergewöhnlichen Veranstaltungen stark prägt, immer weiter wegbricht", sagt Tourismusregion-Geschäftsführerin Marika Fischer, der ihr Büro im Schloss in Waldenburg hat. Sie äußert für die kommenden Monate die Hoffnung, dass ein hoffentlich baldiger Neustart gut gelingt, da der Wunsch der Deutschen nach Inlandsurlaub groß sein wird.



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