Trainerwechsel: VfL 05 hofft auf neue Impulse

Fußball Steve Dieske ist der neue Mann an der Seitenlinie

Hohenstein-Ernstthal. 

Hohenstein-Ernstthal. Wenn die Fußballer vom VfL 05 Hohenstein-Ernstthal am Sonntag das wichtige Heimspiel gegen Einheit Rudolstadt absolvieren, wird Russi Petkov nicht mehr an der Seitenlinie stehen. Der Verein hat sich von dem 42-Jährigen Übungsleiter getrennt, nachdem der VfL das Oberligaspiel beim Tabellenletzten Blau-Weiß Zorbau mit 0:1 verloren hatte und damit auf den vorletzten Platz abgerutscht war.

"Wir haben in den letzten Wochen einfach nicht die nötigen Punkte geholt", sagte Petkov, der den Abschied bedauerte, aber als ehemaliger Profi das Fußballgeschäft auch gut genug kennt. Dass der VfL 05 nun versucht, noch einmal neue Impulse zu setzen, ist für Petkov, der mit den Karl-May-Städtern im vergangenen Sommer Sachsenmeister wurde und in die Oberliga aufstieg, nachvollziehbar.

Mit kleinen Veränderungen zurück in die Erfolgsspur

Als Nachfolger wurde Steve Dieske vorgestellt, der bis zur Winterpause beim SV Olbernhau tätig war. Der 39-Jährige, der die Erzgebirger in die Landesliga führte und zuvor beim BSC Freiberg tätig war, gilt als leidenschaftlicher Motivator. "Da kann ich auch manchmal laut werden", sagte Dieske, der versuchen will, mit kleinen Veränderungen wieder in der Erfolgsspur zu kommen. Unter anderem im Umkehrspiel und im Abwehrverbund machte der VfL zu viele Fehler, die es abzustellen gilt. Das muss schon ab Sonntag klappen, denn mit Einheit Rudolstadt ist ab 14 Uhr ein direkter Konkurrent im Abstiegskampf auf dem Kunstrasenplatz am Schützenhaus zu Gast.