Trainingsfrei für André Schietzold & Co.

Eishockey Eispiraten sind als Tabellensechster in die Länderspielpause gegangen

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Coach Kim Collins hat seinen Schützlingen in dieser Woche trainingsfrei gegeben. Dafür steht ab dem Wochenende ein "kleines Trainingslager" auf dem Programm der Crimmitschauer. Foto: Andreas Kretschel

Crimmitschau. Die Spieler der Crimmitschauer Eispiraten sind in dieser Woche im Kunsteisstadion im Sahnpark nicht zu finden. Weil nämlich auch in der 2. Deutschen Eishockeyliga (DEL2) Länderspielpause angesagt ist, hat Trainer Kim Collins seinen Schützlingen bis zum Freitag trainingsfrei gegeben. "Die Jungs sollen sich erholen, schließlich wird es bis zum Frühjahr keine großartigen Pausen mehr geben", meinte der 56-Jährige, dem die Spielpause mit Blick auf die personelle Situation seiner Mannschaft vielleicht zum richtigen Zeitpunkt kam.

Abwehr hat mit Verletzungen zu kämpfen

Schließlich hatten die Eispiraten in den letzten beiden Spielen vor der Länderspielpause lediglich fünf Verteidiger zur Verfügung. Nachdem Patch Alber zu den Fischtown Pinguins nach Bremerhaven ausgeliehen wurde, meldete sich zu allem Überfluss auch noch Carl Hudson verletzt. Der 32-Jährige hatte sich im Heimspiel der Crimmitschauer gegen die Heilbronner Falken die Rippen geprellt. "Wir wollten aber auch kein Risiko eingehen", meinte Kim Collins, für den sich aber die fehlenden Verteidiger in der Begegnung beim amtierenden Meister Bietigheim Steelers negativ bemerkbar machen sollten. "Wir haben in der ersten halben Stunde 16 Strafminuten kassiert, mit nur fünf Verteidigern geht das fast permanente Unterzahlspiel auf die Substanz", meinte der Coach. Bietigheim nutzte gerade im ersten Drittel drei Überzahlspiele zu drei Toren, weshalb die Eispiraten schon zeitig einem Rückstand hinterherlaufen mussten. Am Ende gewann der Meister mit 6:3 (3:1, 1:1, 2:1).

Zwei Tage zuvor meldeten sich die Eispiraten nach den beiden Niederlagen am vorangegangenen Wochenende mit einem 6:3 (2:0, 2:3, 2:0)-Heimsieg gegen die Tölzer Löwen eindrucksvoll zurück in den Kampf um die Playoff-Plätze. Dabei fiel mit Patrick McNally ein weiterer Verteidiger aus dem Kader der Eispiraten mit seinen Torjäger-Qualitäten auf. Der US-Amerikaner war immerhin als Schütze und Vorlagengeber an drei Treffern beteiligt.