Trauer um beliebte Koordinatorin und Politikerin

Abschied Crimmitschauerin Elke Herrmann ist im Alter von 61 Jahren gestorben

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Elke Herrmann ist gestorben. Zum Neujahrsempfang im Januar 2017 stand sie noch am Mikrofon. Foto: Frenzel/Archiv

Crimmitschau. Trauer in Crimmitschau: Elke Herrmann, die sich als Koordinatorin um den runden Tisch für Integration gekümmert hat, lebt nicht mehr. Sie ist am 21. Dezember 2017 nach langer und schwerer Krankheit im Alter von 61 Jahren gestorben. Das teilte die Landtagsfraktion der Grünen mit. Zwischen 2004 und 2014 saß Elke Herrmann für die Partei im sächsischen Landtag.

Nach dem freiwilligen Abschied aus der Politik konzentrierte sich Elke Herrmann im Ehrenamt vor allem um den runden Tisch für Integration in Crimmitschau. Sie koordinierte - zusammen mit weiteren Mitstreitern - den Einsatz der Helfer. Das Engagement wurde im Dezember 2016 mit dem sächsischen Integrationspreis gewürdigt.

Der Crimmitschauer Oberbürgermeister André Raphael (parteilos) sagt zum Tod von Elke Herrmann: "Die Stadt Crimmitschau hat Elke Herrmann viel zu verdanken. Nach ihrem Abschied von der Landespolitik hatte sie sich bereits Ende 2014 bereit erklärt, den Runden Tisch für Integration zu organisieren und zu leiten. Ihrer Umsicht, ihren Erfahrungen und ihrem Sachverstand verdanken wir das nahezu friedliche Miteinander zwischen der Bevölkerung und den unserer Stadt seit 2014 zugewiesenen Flüchtlingen und Asylbewerbern. Wir werden das Andenken Elke Herrmanns in Ehren halten."

Die Familie von Elke Herrmann hat in einer Traueranzeige mitgeteilt, dass die Beerdigung am Freitag um 12 Uhr auf dem Friedhof in Crimmitschau stattfindet.