Trockenheit sorgt für Umdenken

Schulanfang Feuerwerk stellt aktuell ein Brandrisiko dar

Glauchau . Die anhaltende Trockenheit veranlasst die Stadtverwaltung in Glauchau zu ungewöhnlichen Maßnahmen: Die Bürger sollen beim Gießen helfen und kein Feuerwerk zünden. Vor allem jungen Bäume und bepflanzten Baumscheiben fehlt momentan das kühle Nass. "Die Bäume an Straßen, Wegen und Plätzen sind aufgrund der anhalten Hitze und Trockenheit gestresst. Der Baubetriebshof der Stadt Glauchau bewässert bis an die Kapazitätsgrenze", sagt Pressestellen-Mitarbeiterin Adina Franke. Deshalb sollen die Bürger, wenn es möglich ist, bei der Bewässerung des Stadtgrüns vor der Haustür helfen.

Nachdem zuletzt in Sachsen schon die Waldbrandgefahrenstufen 4 (hohe Gefahr) und 5 (sehr hohe Gefahr) ausgerufen werden mussten, soll zudem auf das Abbrennen von Feuerwerken und sonstigen pyrotechnischen Gegenständen verzichtet werden. Die Raketen stellen bei den aktuellen Witterungsbedingungen ein Brandrisiko dar. Die Stadtverwaltung hat in den letzten Monaten bereits mehrere Ausnahmegenehmigungen für das Abbrennen von Feuerwerkskörpern bei den Schulanfangsfeiern erteilt.

"Zu beachten ist, dass jegliches Abbrennen von Feuerwerken und pyrotechnischen Gegenständen bei den Waldbrandgefahrenstufen 4 und 5 - auch mit erteilter Ausnahmegenehmigung - untersagt ist", sagt Pressesprecherin Bettina Seidel. Sie teilt mit, dass es weitere Auskünfte im Ordnungsamt unter der Rufnummer 03763 65 555 gibt.