Typewriting Art: Malen mit der Schreibmaschine

Ausstellung Limbacher Esche-Museum zeigt ungewöhnliche Bilder

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Robert Dörfler zeigt im Museum seine "Typewriting Art". Foto: A.Büchner

Limbach-Oberfrohna. Seit kurzem kann man sich im Limbach-Oberfrohnaer Esche-Museum im Rahmen einer Sonderausstellung über die Geschichte der sächsischen Traditionsschreibmaschine "Erika" informieren.Dabei sollte man nicht versäumen, auch den hinteren Bereich des Schauraums aufzusuchen, da es dort ebenfalls etwas Besonders und Ungewöhnliches zu sehen gibt.

Es handelt sich um die "Typewriter Art" von Robert Dörfler. Der junge Mann aus Chemnitz fertigt mit der mechanischen Schreibmaschine Zeichnungen. Zu sehen sind einige seiner Arbeiten. Es sind Unikate aus Zeichen und Buchstaben. "Damit schaffen wir die Überleitung von 'Erika' in die heutige Zeit", erklärte Museumsleiterin Gabriele Pabstmann.

Dörfler freut sich über die Gelegenheit: "Eigentlich habe ich mich schon seit der Schule intensiv mit Kunst beschäftigt, 'Typewriting Art' fasziniert mich verstärkt seit 2014." Er betont die Herausforderung, das, was einmal da ist, nicht mehr löschen zu können. Generell ist er der Meinung, dass sich Gebäude und Architektur mit diesem Kunststil gut darstellen lassen.

Begonnen hat Dörfler mit einer Ansicht von Dresden. Mit Schreibmaschinen zu zeichnen kam bereits vor über 100 Jahren in den USA auf. Dabei wird die linke Walze bewegt und mit der rechten Hand getippt. Besonders das "%"-Zeichen wird viel verwendet. Der Chemnitzer Künstler kam über Hauptleihgeber Reinhold Schubert, dem die meisten gezeigten "Erikas" gehören, zu der Ausstellung.