Typisierung zum Nachtisch

Blutkrebs Gaststätte sucht Knochenmark-Spender

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Ronald Otto unterstützt den Verein "Wir gegen Blutkrebs". Foto: Frenzel

Leubnitz. In der Gaststätte "Erdbeerschänke" greifen die Gäste - vor oder nach dem Essen - zu einem Wattestäbchen. Sie können sich für eine Knochenmarkspende typisieren lassen. Das Angebot wird seit genau einem Jahr unterbreitet.

"Bisher haben in der Gaststätte mehr als 35 Gäste die Möglichkeit genutzt", zieht Inhaber Ronald Otto eine erste Bilanz. Der 30-Jährige macht deutlich, dass sich Personen aus allen Generationen für die Teilnahme an der Typisierung entscheiden. Innerhalb seiner Familie und des Freundeskreises gab es schon Krebserkrankungen. Deshalb engagiert sich Ronald Otto, der die Gaststätte seit Oktober 2013 betreibt, im Verein "Wir gegen Blutkrebs".

Dabei hat sich die "Erdbeerschänke" als Anlaufstelle für die Typisierungsaktion etabliert. "Ein Großteil der Gäste signalisiert erst nach dem zweiten oder dritten Besuch das Interesse an einer Typisierung", stellt Ronald Otto fest.

Mit Typisierung ist die Aufnahme in das Zentrale Knochenmarkspender-Register gemeint. Dort werden alle Personen festgehalten, die für eine Knochenmarkspende für Blutkrebspatienten bereitstehen.