Umfrage ergibt: Fehlende Radwege sind Manko

Befragung Radler kritisieren Verkehrsnetz in Limbach-Oberfrohna

Limbach-Oberfrohna. 

Limbach-Oberfrohna. Macht Radfahren in Limbach-Oberfrohna Spaß oder bedeutet es eher Stress? Bis Ende Juni hatte die Stadt ihre Einwohner zum Thema Radfahren befragt. Mittels eines Fragebogens konnten die Bürger darüber Auskunft geben, wie oft sie mit dem Fahrrad in Limbach-Oberfrohna unterwegs sind, welche Schwachstellen sie im Stadtgebiet für Radler sehen und wie sie die gern verbessern würden.

Größter Kritikpunkt: Fehlende Radwege

Insgesamt nahmen 530 Personen an der Umfrage teil. Als größter Kritikpunkt wurden fehlende Radwege genannt, besonders auf viel befahrenen Straßen wie der Chemnitzer oder der Hohensteiner Straße. Auch die durch fehlende Radwege ungünstigen Verbindungen zu anderen Orten, wie Hartmannsdorf oder Wolkenburg, wurden kritisiert. Die Radler fühlten sich demnach auf den Straßen zum einen unsicher, zum anderen sei ein schnelles Durchkommen durch die Stadt nur schwer möglich.

2018 bekam die Stadt eine Note von 4,7

Limbach-Oberfrohna erzielte bereits in der Vergangenheit schlechte Noten bei Umfragen unter Fahrradfahrern. Beim Fahrradklimatest des ADFC bekam die Stadt 2018 eine Note von 4,7 und landete auf Rangplatz 309 von insgesamt 311 Städten vergleichbarer Größe. An dieser Umfrage Beteiligten sich 73 Teilnehmer. Sie bemängelten ebenso wie in der letzten Umfrage die Sicherheit auf den Straßen, fehlend Radwege und Wegweiser.

Auch sei das Gefühl, Kinder allein mit dem Rad auf den Straßen fahren zu lassen, kein gutes.