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Und noch einmal Motorsport in Mülsen

MOTORSPORT 23. ADAC Moto-Cross lockte 2.500 Zuschauer an

Mülsen. 

Mülsen. Auch in diesem Jahr bot der MSC Thurm seinen Fans in der Motocross Arena "An der Lindenallee" im Mülsener Ortsteil Thurm eine hochkarätige Motocross-Veranstaltung. Nach den Läufen zur Sachsenmeisterschaft am Samstag, dem 7. September, stand der Sonntag wieder ganz im Zeichen der finalen Rennen diverser Klassen der Motocross-DM. Neben der

Deutsche Jugend-Motocross-Meisterschaft der Klassen bis 65 sowie bis 85 ccm war das Finale der Deutschen Motocross-Junioren-Meisterschaft 250 der "Hauptact". Nach dem Kart- und dem Mini-Bike-Rennen an den beiden vorangegangenen Wochenenden in der neuen Arena E war dies die dritte Motorsport-Veranstaltung in Folge im Mülsengrund.

Titel geht nach Nordrhein-Westfalen

Hierfür kamen nach den vorangegangenen sechs Veranstaltungen mit je zwei Rennen noch zwei Fahrer für den Titel 2019 infrage - Gianlucca Ecca aus Grevenbroich und Pit Rickert aus Sönnern, ebenfalls in Nordrhein-Westfalen. Allerdings reiste Gianlucca Ecca mit 36 Punkten Vorsprung an, sodass Pit Rickert zwei astreine Rennen hätte zeigen müssen und dennoch auf Schützenhilfe angewiesen war. Einen kleinen Vorteil hatte er, denn Gianlucca Ecca war durch eine Fußverletzung ziemlich angeschlagen. Diese behinderte Gianlucca Ecca tatsächlich, denn nach anfangs Platz vier hatte er einen kleinen Ausrutscher und fiel weit zurück. Am Ende hatte er sich vom zwischenzeitlich 27. Platz auf Rang 16 nach vorn gearbeitet und da Pit Rickert gleichzeitig nicht über Platz sechs hinauskam, war die Sache schon vorm letzten Rennen der Saison zu Gunsten von Gianlucca Ecca entschieden.

Ex-Junioren-Weltmeister zu stark für die Konkurrenz

Dieser wie auch der zweite Lauf war eine sichere Beute für den wiedergenesenen Ex-Junioren-Weltmeister Brian Hsu, der die Rennen in Thurm als Gaststarter zu Trainingszwecken nutzte. Anschließend lobte der Deutsch-Taiwanese die Veranstaltung und die gegenüber den Vorjahren ziemlich umfassend umgestaltete Strecke. "Die Strecke hat einen ziemlich starken Supercross-Charakter, nur größer. Das fand ich gut, denn im kommenden Winter möchte ich die französische Supercross-Serie bestreiten und nächstes Jahr versuchen, wieder in die Weltmeisterschaft zu kommen. Die Konkurrenz war hier ganz ordentlich, auch wenn ich mich nach ein paar Runden selbst pushen musste", meinte der in Freiburg geborene Sohn eines Ungarn mit deutschem Pass und einer Taiwanesin anschließend.

Freud und Leid beim Heimrennen

Ebenfalls am Start war Lukas Fiedler aus dem Meeraner Ortsteil Waldsachsen, der allerdings seine TKS-Husqvarna aus der DM 125 bzw. dem ADAC MX Junior Cup 125 pilotierte und mit nur halb soviel Hubraum natürlich auf verlorenem Posten Stand. "Aber es war trotzdem ein gutes Training für mich, denn weil ich für die 125er zu groß und auch zu schwer bin, konnte ich in diese Klasse hinsichtlich 2020 schon mal hinein schnuppern", erklärte der 15-Jährige nachdem er einen beachtlichen 18. Platz eingefahren hatte. Im zweiten Lauf schied er allerdings mit einem defekten Hinterrad vorzeitig aus.

Am Ende der zwei actionreichen Tage konnte Lukas Fiedlers Vater Jörg, seines Zeichens 1. Vorsitzender des gastgebenden MSC Thurm, ob der wieder rund 2.500 Zuschauer und der vollen Fahrerfelder ein positives Fazit ziehen. "Damit sind wir sehr zufrieden. Das Wetter hat gepasst und die Rennen sind ohne größere Unfälle über die Bühne gegangen, was uns auch immer sehr wichtig ist.