Ungewisse Zukunft für das Daetz-Centrum

Ausstellung Stadt will Vertrag kündigen - Zuschüsse zu hoch

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Noch sind die Lichter nicht aus. (Kuerzel: MPF)

Lichtenstein. Einige Zeit war es ruhig geworden, doch nun entwickelt sich wieder eine intensive Debatte um die Zukunft des Daetz-Centrums in Lichtenstein. Der Stadtrat hat mit deutlicher Mehrheit beschlossen, den jetzigen Vertrag mit der Daetz-Stiftung zum Ende des Jahres 2017 zu kündigen. Begründet wurde das vor allem mit den hohen Zuschüssen, die nötig sind. Rund 200.000 Euro muss die Stadt jährlich beisteuern. Hoffnung, dass sich daran etwas ändern gibt es kaum, da sich die Besucherzahlen sogar negativ entwickeln. Der Beschluss heißt aber nicht automatisch, dass die Ausstellung mit internationaler Holzbildhauerkunst und wechselnden Sonderausstellungen geschlossen wird. Bis Mitte 2017 soll ein neues Konzept her, außerdem sind Gespräche mit der Daetz-Stiftung geplant, unter welchen Umständen eine Zusammenarbeit in Zukunft möglich ist. Das wird aber nicht einfach. Stifter Peter Daetz hatte angekündigt, im Falle einer Vertragskündigung auch einen Abschied aus Lichtenstein oder juristische Mittel gegen die Vertragskündigung zu erwägen.