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Unklare Rauchentwicklung sorgt für Stress

ÜBUNG Kameraden der drei Langenbernsdorfer Ortsfeuerwehren proben gemeinsam für den Ernstfall

Trünzig. 

Trünzig. Obwohl der Großeinsatz der drei Langenbernsdorfer Ortsfeuerwehren am Kindergarten "Kleine Spatzen" in Trünzig lediglich eine gemeinsame Übung war, nahmen die insgesamt 47 Frauen und Männer ihre Aufgaben alles andere als auf die leichte Schulter.

Vorbereitung für den Ernstfall

"Schließlich könnte es ja irgendwann einen ganz ähnlich gelagerten Notfall geben, dann müssen wir zur Stelle sein", sagte Gemeindewehrleiter Hubert Götz, der gemeinsam mit den drei Ortswehrleitern Mirko Nowak (Trünzig), Marcel Krauß (Langenbernsdorf) und Silvere Opitz (Niederalbertsdorf) in der Rolle des Beobachters war. Auch Kindergartenchefin Anett Thieß war vor Ort und berichtete den ersten eintreffenden Feuerwehrleuten unter anderem von 17 Kindern und dem Hausmeister, die noch im Haus waren.

Aus den Kellerfenstern quoll unterdessen der Qualm, welcher sich auch ziemlich schnell im Treppenhaus verteilte. Der mit Atemschutz ausgestattete Angriffstrupp aus Trünzig kümmerte sich um die eingeschlossenen und zum Teil verletzten Kinder, die Suche nach dem Hausmeister - in Wirklichkeit eine Puppe - gestaltete sich allerdings etwas aufwändiger. Unterdessen bereiteten sich die Kameraden der anderen Feuerwehren auf ihre Einsätze vor, zu denen neben der Ablösung des Angriffstrupps und der Bergung der Verletzten natürlich auch der Aufbau einer Löschwasserversorgung gehörte.

Man kann sich immer verbessern

"Die Übung war vom Ablauf nicht schlecht, aber wir müssen schon über einige Details reden", meinte Hubert Götz nach der Beendigung des Großeinsatzes nach knapp einer Stunde nachdem in den drei Ortsteilen die Sirenen geschrillt haben.



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