Unrat sorgte für einigen Unmut in Gersdorf

Frühjahrsputz Nicht nur im Sommerbad wurde gewerkelt

unrat-sorgte-fuer-einigen-unmut-in-gersdorf
Beim Frühjahrsputz im Sommerbad wurden die Grünanlagen auf Vordermann gebracht.Foto: Markus Pfeifer

Rund 20 fleißige Helfer machten am Wochenende das Gersdorfer Sommerbad fit für die nächste Saison. Auch im gesamten Ortsgebiet und an Straßen rund um Gersdorf waren im Rahmen des "Dreck-weg-Tages" Helfer unterwegs, die Müller aufsammelten und dafür sorgten, dass ihre Heimat wieder ein bisschen schöner wird.

Dabei ärgerten sie sich aber auch darüber, wir rücksichtslos manche Menschen im Umgang mit der Umwelt sind, wenn Müll einfach in der Natur entsorgt wird. "Solche Leute zu erwischen ist schwierig", weiß der Gersdorfer Bürgermeister Wolfgang Streubel, der selbst mit den Gemeinderäten Steffen Kretschmar und Andreas Schumacher entlang der B180 Müll einsammelte und mehrere Säcke füllt.

Eine Idee aus Altlußheim

Sogar Tüten mit Babywindeln fanden sie am Straßenrand. Insgesamt füllten die Müllsäcke am Ende der Aktion, die von der Kommunalen Wählergemeinschaft zum zweiten Mal durchgeführt wurde, die komplette Ladefläche eines Bauhof-LKW. Die Idee des "Dreck-weg-Tages" hatten sich die Gersdorfer von ihrer Partnergemeinde Altlußheim abgeschaut.

Am Teutoniaweg beteiligte sich auch Renate Scheibner, frühere Chefin der Glückauf-Brauerei, an der Aktion. "Es ist furchtbar. Ich kann es nicht begreifen, wie rücksichtslos manche Leute gegenüber der Natur und anderen Menschen sind", zeigte sich erschüttert über all den Unrat am Wegesrand.

Sogar Batterien fand sie und kann nicht verstehen, warum Leute zu bequem sind, die verschiedenen legalen und oft auch kostenlosen Entsorgungsmöglichkeiten zu nutzen.