Unternehmer bringt Schülern die Technik näher

Berufsorientierung Nachmittagsangebot am Sandberggymnasium

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Die Schüler des Sandberggymnasiums Veit Richter und Hansjörg Drieschner drucken Gegenstände aus ABS-Werkstoff mit dem selbst gebauten 3D-Drucker. Foto: Nicole Schwalbe

Wilkau-Haßlau. "Ich sage den Schülern immer, sie sollen so viele Fehler wie möglich machen, denn da lernt man einprägsamer", sagt Veit Richter, Inhaber vom Ingenieurbüro Richter. Der Unternehmer bringt seit zehn Jahren den Schülern des Sandberggymnasiums die Grundlagen des technischen Zeichnens näher. Auch jetzt haben wieder zwölf Schüler aus unterschiedlichen Klassenstufen das nachmittägliche Ganztagesangebot des Ingenieurs angenommen.

Produktion am 3D-Drucker

Drei Jahre geht der Kurs, in dem die Schüler im ersten Block lernen, wie man technische Handzeichnungen anfertigt. Im zweiten Block "AutoCAD" (Computer aided design) probieren sich die Teilnehmer am Computer aus und konstruieren dreidimensionale Körper, die im dritten Block dann auch auf dem selbst gebauten 3D-Drucker hergestellt werden. Der Unternehmer hat sich hierzu mit dem Informatik-Lehrer Hansjörg Drieschner zusammengetan, der nachmittags mit Schülern eine "3D-Druck-AG" durchführt.

Grundlagenwissen für die Zukunft

Nach jedem Jahr bekommen die technikinteressierten Schüler ein Zertifikat überreicht, das vor allem bei Bewerbungen ausschlaggebend sein kann. "Ein ehemaliger Schüler bedankte sich bei mir, weil er in meinem dreijährigen Kurs mehr Grundlagen gelernt habe, als an der Universität", so Richter. Bis Weihnachten haben Schüler noch die Gelegenheit, in den Kurs einzusteigen.