Unterschriften für Club-Erhalt

Aktion Listen sollen zur Sitzung des Stadtrates übergeben werden

Die Stammgäste aus dem Jugendclub "Alte Feuerwehr" haben Unterschriften für den Erhalt der Jugendeinrichtung, die sich an der Schulstraße in Crimmitschau befindet, gesammelt. Bisher haben sich schon mehr als 150 Einwohner in die Unterschriftenlisten eingetragen. Zur Stadtratssitzung, die am morgigen Donnerstag stattfindet, sollen die Unterschriftenlisten an Oberbürgermeister Holm Günther (Für Crimmitschau) übergeben werden. Zudem muss der Rathauschef mit kritischen Fragen von den jungen Leuten rechnen.

Der Grund: In seinem Positionspapier, was im Internet veröffentlicht und an alle Haushalte verteilt wurde, hat Holm Günther drastische Einschnitte angeregt. Bisher bekommt der Jugendclub "Alte Feuerwehr" einen Zuschuss von 26.000 Euro. "Die derzeit vorhandene Stelle einer Mitarbeiterin ist einzusparen … und durch maximal eine 450-Euro-Stelle zu ersetzen. Dies hat eine Reduzierung der Öffnungszeiten zur Folge", teilt Holm Günther in seinem Positionspapier mit. "Wir hätten uns eine persönliche Kommunikation zwischen dem Stadtrat und dem Jugendclub gewünscht", teilt Thomas Sprotte, stellvertretender Vorsitzender des Jugendclub-Fördervereins in einem Schreiben an Oberbürgermeister Holm Günther mit. Das Schreiben liegt der Blick-Redaktion vor. Darin machen die jungen Leute deutlich, dass die Einrichtung seit 19 Jahren im Bereich der Kinder- und Jugendarbeit tätig ist. Durch das Angebot gibt es in Crimmitschau auch eine Wahlmöglichkeit für die jungen Leute. Das Nachdenken über ein Jugendclub-Aus beschreibt Thomas Sprotte mit den folgenden Worten: "Das macht uns sehr traurig und fassungslos". Der Jugendclub "Alte Feuerwehr" unterbreitet schon längst nicht mehr nur Angebote an Stammgäste. Auch die Koordinierungsstelle "Hilfepunkt" wurde in Zusammenarbeit mit dem Landkreis Zwickau etabliert. Zudem hat sich die Galerie mit der Ausstellung "Heimlich heimische Hobbykünstler" etabliert.