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Unvernunft hat sichtbare Folgen

Silvester "Knallerei" vom Jahreswechsel sorgt für Schäden und Ärger

Hohenstein-Ernstthal. 

Hohenstein-Ernstthal. Die Silvesternacht hat wie so oft wieder deutliche Spuren hinterlassen, die vielerorts für Unmut sorgen. In Hohenstein-Ernstthal am Kaufland wurden beispielsweise zwei Kleidercontainer zerstört. Außerdem trugen verschiedene Automaten arge Schäden davon. Gleich doppelt ärgerte sich Sarah Kretzschmar, Inhaberin des Bio-Hühnerhofes in Gersdorf. Ihr Eierautomat in Lichtenstein wurde beschädigt. Außerdem wurde auf Flächen des Hofes nahe der Bundesstraße 180 ein Feuerwerk gestartet, dessen reichhaltige Reste aber liegen blieben. "Wenn man schon auf fremdem Grundstücken sein Feuerwerk los lässt ohne vorher zu fragen, dann sollte man hinterher wenigstens seinen Müll wegräumen", ärgerte sich die Gersdorferin im sozialen Netzwerk "Facebook" über die Aktivitäten in der Silvesternacht.

Viele Diskussionen - vorerst ändert sich aber nichts

In Glauchau-Gesau gab es einen Brand in einem maroden Wohnhaus, der durch Feuerwerkskörper ausgelöst wurde. Zwei Tatverdächtige wurden vorläufig festgenommen. Bereits vor Silvester gab es bundesweit Diskussionen, ob Feuerwerk und Böller noch zeitgemäß sind. Der Zuspruch für Verbote wird dabei größer, während viele aber auch auf die Tradition pochen. Zumindest die Böller, bei denen es nur um Krach und nicht um bunte Effekte geht, können nach Meinung vieler aber auf jeden Fall verschwinden und ein konsequenteres Vorgehen gegen illegales Feuerwerk aus dem Ausland wird ebenfalls gefordert.