Veränderungen für Hohensteiner Handballer stehen an

Handball Männer warten auf Aufstiegsbestätigung - Damen in Spielgemeinschaft

Hohenstein-Ernstthal. 

Hohenstein-Ernstthal. Die Handballer der HSG Sachsenring warten derzeit gespannt auf die endgültige Veröffentlichung der Wertung für die aufgrund der Corona-Pandemie abgebrochenen Saison. Der Handball-Verband Sachsen hat mitgeteilt, dass die Wertung per Quotientenberechnung aus der Zahl der Pluspunkte und der absolvierten Spiele ermittelt werden. Das bedeutet, dass die erste Männermannschaft, die in der Bezirksliga bei Abbruch Tabellenführer war, auch zum Meister gekürt wird und in die Verbandsliga aufsteigen kann. Bisher hatte die HSG aufgrund der unklaren Lage für die Bezirksliga und die Verbandsliga gemeldet. "Fakt ist es für uns erst, wenn wir die offizielle Information des Verbandes vorliegen haben", betonte Matthias Bohn aus der HSG Leitung. Die zweite Männermannschaft ist Dritter der Kreisliga Zwickau und könnte jüngsten Informationen zufolge in die Bezirksklasse aufsteigen.

Vorteile für Nachwuchsarbeit und Organisation

In der Handball-Bezirksliga der Damen gibt es eine Veränderung. Hier tritt künftig nicht mehr das Team der SG Lichtenstein/Oberlungwitz an, sondern ebenfalls eine Vertretung der HSG Sachsenring. "Diesen Plan gab es schon einige Zeit", sagt Anja Berger, die in der Mannschaft spielt und in der Abteilungsleitung des Oberlungwitzer Sportvereins (OSV) aktiv ist. Der OSV gehört genau wie der SV Sachsenring Hohenstein-Ernstthal, der HV Grüna und die SSV Fortschritt Lichtenstein zur HSG Sachsenring. Die Aufnahme des Damenteams soll organisatorische Vorteile bringen und die Nachwuchsarbeit vereinheitlichen. Die Sportler hoffen nun, dass der Trainingsbetrieb in den nächsten Wochen wieder anlaufen kann.