Verein Partnerschaft zur Ukraine hat Hilfsreise gestartet

Austausch Ukrainische Gäste beim Festakt dabei

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Karl-Ernst Müller bei einem Treffen im ukrainischen Laskiw. Foto: Verein "Partnerschaft zur Ukraine"

Zwickau. Der Zwickauer Karl-Ernst Müller ist derzeit wieder unterwegs auf Tour in die Ukraine. Müller fährt dieses Mal mit seinem eigenen Auto und meinte vor der Abreise: "Das bringt augenscheinlich die wenigsten Probleme an der Grenze. Ich habe auch wieder materielle Hilfe und Geld mit an Bord."

Freunde aus aller Welt

Der Vorsitzende des Zwickauer Hilfsvereins "Partnerschaft zur Ukraine" sagte zur weiteren Kontaktpflege: "Wir haben inzwischen schon mehrere beeindruckende Feste auf beiden Seiten erlebt, darunter auch den ukrainischen Nationaltag. Demnächst werden auch erstmals Gäste aus Laskiw nach Zwickau kommen." Das Dorf ist die "Wiege" dieser deutsch-ukrainischen Partnerschaft. Der westsächsische Verein hat zu den Feierlichkeiten "900 Jahre Zwickau" am 1. Mai weitere fünf Personen eingeladen. Sie sollen dem Festakt in der Muldestadt beiwohnen.

Darunter werden auch eine Frau aus Laskiw am See und eine Frau aus dem benachbarten Hrubieszow sein. "Weiterhin kommen auch Freunde aus den USA, China, Italien und Tschechien", freut sich Karl-Ernst Müller und denkt an die Anfänge der Partnerschaft zurück: "Mit Blumen und Singen hat einst alles begonnen."

In diesem Jahr wird es noch weitere Begegnungen geben. Geplant ist unter anderem ein Schüleraustausch in Zwickau. Zudem werden von Ernst Müller zwei Chöre auf verschiedene Höhepunkte vorbereitet: "Der eine singt, der andere bläst". Beide Klangkörper werden zum Stadtfest in Wolhynien Ende Juli dabei sein.