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Vergiftung: Großes Entensterben in Glauchau

Natur 36 tote Tiere im Gründelpark gezählt

Glauchau. 

Glauchau. Im Gründelpark in Glauchau gibt es ein mysteriöses Entensterben. Mitarbeiter des Baubetriebshofes haben zwischen dem 19. und 23. Juli insgesamt 36 tote Enten eingesammelt, teilte die Stadtverwaltung auf BLICK-Anfrage mit.

In der vergangenen Woche wurden einige tote Tiere dem Veterinäramt des Landratsamtes Zwickau übergeben. "Mit großer Wahrscheinlichkeit handelt es sich bei der Ursache des Entensterbens um Botulismus (Vergiftung, Anm. d. Red.). Dafür sprechen das typische Krankheitsbild bei den betroffenen Enten und die Wetterbedingungen der vergangenen Wochen, als es sehr warm war und nur selten Niederschlag gab", sagt Rathaussprecher Timo Schade.

Nahrung wird für Enten tödlich

Die Enten wären erkrankt, da sie im Boden des Teiches nach Nahrung suchen. Die ebenfalls auf dem Gründelteich vorkommenden Blesshühner sind beispielsweise nicht betroffen.

Timo Schade rät: "Kontakte mit kranken und verendeten Enten durch Menschen und Haustiere sollten vorsorglich vermieden werden. Auch sollten Hunde vorsichtshalber kein Wasser aus dem Teich trinken." Zudem macht die Stadtverwaltung darauf aufmerksam, dass das Füttern von Enten und anderen Vögeln im Gründelpark unterlassen werden soll. Der Grund: Futterreste begünstigen die Bakterienbildung im Teich.



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