Verkaufsoffener Sonntag in Sachsen

Wirtschaft Weihnachtsshopping geht in die letzte Runde, Händler erwarten Ansturm

Wenn am morgigen Sonntag der Weihnachtsmarkt zum vierten Advent nochmal Hochkonjunktur hat, freuen sich auch die Einzelhändler der Stadt. Dann dürfen sie nämlich von 12 bis 18 Uhr ausnahmsweise wieder ihre Geschäfte öffnen, um auf diese Weise dem Käuferansturm im Vorweihnachtsgeschäft gerecht werden zu können. Auch für Tobias Agthe, Centermanager der Zwickau Arcaden, wird es nochmal ein turbulentes Wochenende. Im Zuge des Verkaufs der Arcaden seitens seines Arbeitgebers, der kanadischen Ivanhoé Cambridge-Gruppe, an die auf Einkaufscenter spezialisierte ECE Projektmanagement GmbH aus Hamburg, muss er neben dem Trubel der vorweihnachtlichen Einkäufe auch die Übergabe des Center-Mangements an seinen Nachfolger Jens Preißler, der zuvor das Einkaufscenter "Sachsen-Allee" im nahegelegenen Chemnitz geleitet hatte, über die Bühne bringen. Wenn zum Jahreswechsel die ECE übernimmt, verschlägt es den Rheinländer wohl wieder in die Heimat. Dennoch freut er sich auf den prognostizierten Ansturm von knapp 20.000 Besuchern am Sonntag.

"Es soll perfektes Wetter für uns geben", freut sich Agthe, "nicht zu kalt, als dass die Leute aufgrund der Witterungsbedingungen nicht in die Stadt könnten, nicht zu warm, als dass es nicht weihnachtlich genug wäre und nicht so schön, dass alle auf dem Weihnachtsmarkt bleiben. Das macht wirklich Spaß." Ein besonderer Renner im Vorweihnachtsshopping ist dabei die im Büro des Centermanagements erhältliche Geschenkkarte.