Versteigerung spült 5.700 Euro in die Kasse

Eishockey Fans greifen für Trickots tief in die Tasche

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Die Spielerausrüstung von Patrick Pohl hat bei der Versteigerung das meiste Geld eingespielt. Foto: Thomas Michel

Crimmitschau. Trotz einer sportlich mehr als enttäuschenden Saison: Die Anhänger des Eishockey-Zweitligisten Eispiraten Crimmitschau greifen für besondere Erinnerungsstücke noch einmal tief in die Tasche. Die Versteigerung von Original-Trikots und Souvenirs über ein Internet-Auktionshaus brachte einen Erlös von 5.700 Euro. Die Zahl teilte Eispiraten-Geschäftsstellenmitarbeiter Aaron Frieß mit. Damit wurden die Erwartungen der Verantwortlichen deutlich übertroffen.

Ausrüstung von Patrick Pohl ging weg wie warme Semmeln

Besonders beliebt waren die Utensilien von Stürmer Patrick Pohl. Der 27-Jährige landete mit 17 Treffern und 34 Vorlagen auf dem ersten Platz der internen Scorerwertung. Sein Trikot, auf dem sich die Nummer 28 befindet, wechselt für 481 Euro den Besitzer. Der goldene Helm des besten Scorers, den Patrick Pohl lange trug, wurde für 452,50 Euro versteigert. Die Auktion lief bis zum Sonntagabend.

Das wurde außerdem ersteigert

Auch bei etlichen weiteren Original-Trikots gab es ein Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen den Anhängern. Für das Jersey von Ivan Ciernik wurden 290 Euro auf den Tisch gelegt. Das Trikot von Vincent Schlenker brachte 250 Euro ein. Dahinter folgen zwei Vertreter aus der Nordamerika-Fraktion: Für das Trikot von Torhüter Ryan Nie werden 221 Euro ausgegeben, für die Spielkleidung von Stürmer Mark Lee fließen 201 Euro in die Eispiraten-Kasse.

Die Anhänger, die sich bei der Versteigerung durchgesetzt haben, bekommen an den nächsten Tagen eine Information aus der Eispiraten-Geschäftsstelle. Wenn sie das Geld überwiesen haben, werden die Erinnerungsstücke verschickt.