Verteidiger bleibt im Sahnpark

Eishockey Ole Olleff verlängert Vertrag bei den Eispiraten Crimmitschau

Crimmitschau. 

Crimmitschau. Verteidiger Ole Olleff hält dem Eishockey-Zweitligisten Eispiraten Crimmitschau die Treue. Der 22-Jährige hat seinen Vertrag vor wenigen Tagen bis zum Frühjahr 2020 verlängert. In der abgelaufenen Serie stand er in allen 52 Hauptrunden- und allen 8 Play-off-Partien auf dem Eis. Der gebürtige Berliner gehört zu den Profis mit einer positiven Plus-Minus-Bilanz.

Defensivakteur schätzt die Atmosphäre bei Heimspielen

"Ich habe hier in Crimmitschau viel Eiszeit bekommen und konnte mich dadurch sehr gut weiterentwickeln. Es ist zu unseren Heimspielen immer eine gute Atmosphäre. Ich will in der nächsten Saison erneut Playoffs spielen und einen weiteren Schritt in meiner Entwicklung machen, um vielleicht irgendwann mal den Sprung in die DEL zu schaffen", sagt Olleff. Der Abwehrmann, der bei den Eisbären Juniors Berlin das Eishockey-ABC erlernte, spielt seit drei Jahren für die Westsachsen. In 173 Pflichtspieleinsätzen konnte der "Stay-at-home-Verteidiger" sechs Tore erzielen und 27 Vorlagen geben.

Personalplanung schreitet weiter voran

Die Eispiraten-Verantwortlichen konnten an den letzten Tagen zudem weitere Personalentscheidungen verkünden. Verteidiger Philipp Halbauer erhielt ebenfalls einen neuen Vertrag. "Wir wollen auch in der kommenden Saison wieder alles dafür geben, erneut Playoffs zu spielen", meint der 22-Jährige. Zu seinen Teamkollegen gehören dann auch Torhüter Mark Arnsperger sowie die Stürmer Marius Demmler, Benjamin Kosianski und Viktor Braun. Sie bleiben bei den Westsachsen. "Ich will den nächsten Schritt in den Profibereich machen und sehe im Standort Crimmitschau einen sehr guten Partner", sagt Mark Arnsperger, der in der abgelaufenen Serie vor allem beim Oberliga-Förderlizenzpartner in Leipzig zwischen den Pfosten stand. Dort machte der talentierte Schlussmann in 16 Einsätzen mit guten Werten auf sich aufmerksam (Fangquote von 90,7 Prozent, 2,70 Gegentore im Schnitt pro Spiel).

Mit Blick auf die Entwicklung von Marius Demmler und Benjamin Kosianski, die zuletzt nur wenig Eiszeit erhielten, sagt Gesellschafter Ronny Bauer: "Wir wissen wir schwer es ist, den Anschluss vom Nachwuchsspieler zum Profispieler zu schaffen. Wir sehen in beiden Spielern jedoch das Potenzial, in der kommenden Saison zu Stammspielern in der DEL2 zu reifen."