VfB Empor Glauchau: Vorstand schmeißt Trainer raus

Fußball Mario Weiß muss trotz guter Saison-Bilanz gehen

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Sehr nachdenklich: Mario Weiß darf als Trainer des VfB Empor Glauchau nicht weitermachen. Foto: Frenzel

Glauchau. Trotz einer bärenstarken Rückrunde: Mario Weiß muss am Ende der Saison als Trainer beim Landesligisten VfB Empor Glauchau aufhören. Das hat der Vorstand beschlossen.

Vereinschef Knut Mager teilt dazu in einer Pressemitteilung mit: "Wir haben als Vorstand nach reiflicher Beratung und Überlegung diesen Entschluss gefasst, um für die weitere Entwicklung des Teams neue Akzente und Impulse zu setzen. Co-Trainer Axel Fuchsenthaler verlässt aus persönlichen und beruflichen Gründen nach nur einem Jahr unseren Verein. Trainer Mario Weiß hatten wir eine weitere Zusammenarbeit auf anderer Ebene angeboten, was er aber leider abgelehnt hat."

Mario Weiß zeigt sich enttäuscht

Mario Weiß, der seit Sommer 2014 für das Team verantwortlich ist, wirkt aufgrund der Entscheidung ratlos und enttäuscht. "Wir saßen vor drei Wochen zusammen und haben über die Pläne für die nächste Saison gesprochen. Ich habe den Verantwortlichen mitgeteilt, dass ich weiter zur Verfügung stehe", sagt Mario Weiß. Der Ex-Stürmer, der in seiner aktiven Karriere unter anderem für den FSV Zwickau und Lok Leipzig gespielt hat, führte das Team in das sichere Mittelfeld.

Die Mannschaft nimmt momentan den achten Platz ein. Nach einer durchwachsenen Hinrunde konnten in der zweiten Hälfte der Saison immerhin 20 von 36 möglichen Punkten geholt werden. Damit belegt man den vierten Platz in der Rückrunden-Wertung. "Wir haben in den letzten Monaten etwas aufgebaut und die beste Platzierung in der Vereinsgeschichte erreicht. An der sportlichen Bilanz kann es also nicht liegen", sagt Mario Weiß. Zur Erinnerung: Zuletzt sprangen der 12. Platz (2015/16) und der 14. Platz (2014/15) heraus.