Videoplattform für sächsische Universitäten?

Projekt WHZ-Team startet "Videocampus Sachsen"

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Foto: Thomas Schmotz

Zwickau. Am 11. April gab die Westsächsische Hochschule Zwickau (WHZ) den Startschuss für "Videocampus Sachsen". Damit begann offiziell die Umsetzungsphase des Projektes. Doch was genau steckt dahinter?

Kirgisische und georgische Studenten profitieren bereits davon

Das Team der WHZ rund um Prof. Mario Neugebauer vom Gebiet der Informatik und Anwendungssysteme beschäftigt sich mit den Möglichkeiten, sachsenweit eine einheitliche Plattform für Videomaterialien in der Lehre bereitzustellen. So sollen bestehende juristische Bedenken bei der Nutzung alternativer kommerzieller Plattformen entkräftet werden.

Im Rahmen einer Machbarkeitsuntersuchung betrachtete das WHZ-Team im Voraus die Internationalisierung von Videomaterial für die Lehre. Dabei kooperierten sie mit kirgisischen und georgischen Hochschulen. Die Studenten dieser Institutionen profitieren bereits davon, so wird die prototypisch mit Untertiteln übersetzte und videobasierte Vorlesungsreihe über Datenbanken von Neugebauer seit 2016 für sie angeboten.

Barrierefreiheit soll überwunden werden

Gesamt betrachtet soll diese Form der Lehre helfen, reguläre Vorlesungsinhalte zu wiederholen und zu vertiefen, die Sprachbarrieren zu überwinden und sich Inhalte besser anzueignen. Auch die Barrierefreiheit wird verbessert; benachteiligte Studenten haben so einen einfacheren Zugang zu Materialien der Veranstaltungen.