Von der Erzieherin zur Ausnahmekünstlerin

Kunst Gemälde-Ausstellung von Marion Hallbauer hat eröffnet

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Marion Hallbauer mit Porträt von Jürgen Vogel. Foto: Nicole Schwalbe

Kirchberg. Die gelernte Erzieherin hat zu DDR-Zeiten 20 Jahre lang in einer Kita gearbeitet. Durch die Wende wurde die Einrichtung geschlossen und Marion Hallbauer orientierte sich um, statt den Kopf in den Sand zu stecken. Von ihrem Großvater animiert, lernte sie über ein Fernstudium Werbe- und Gebrauchsgraphik und arbeitete eine zeitlang in einer Werbeagentur.

Wie viele Maler hat auch Marion Hallbauer Phasen, in denen bestimmte Maltechniken vorrangig sind. Um 2000 herum malte sie mit Vorliebe Ölbilder und das von ihrem damaligen Idol Juliane Werding. Die Sängerin war so begeistert, dass Marion Hallbauer sie auf zwei Tourneen begleitete und dort ihre Werke verkaufte.

Ausstellung kann besichtigt werden

Am 13. März wurde Hallbauers Bilderausstellung zum Thema "Kirchberg" und "Berühmtheiten" im Pflegeheim am Pfarrwald mit einer starken musikalischen Begleitung von den Murmelmädchen eröffnet, wobei Nicole Hartwig durch ihre phantastische Stimmfarbe und Anja Roocke vor allem durch ihr gleichzeitiges Spiel von Mundharmonika und Gitarre die Gäste und Senioren begeisterten.

Die sehr authentisch gezeichneten Bilder von Marion Hallbauer sind täglich von 10 bis 16 Uhr noch bis zum 24. März zu bewundern "Wir möchten die Angst vor dem Besuch eines Seniorenheims nehmen und haben uns daher für die Ausstellung in unseren Hause entschieden", so die Heimleiterin Cindy Koltermann. .