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Vorgeplänkel mit Aussagekraft!?

MOTORSPORT Sachsenring hat das ADAC GT Masters zu Gast

Sachsenring. 

Sachsenring. Das erste Drittel des Auto-Rennsport-Wochenendes auf dem Sachsenring ist Geschichte und lieferte aus lokalpatriotischer Sicht ein paar Aspekte auf erfolgreiche Rennen unserer sächsischen Vertreter. Bei der Rennserie ADAC GT Masters sind drei GT- und zwei Tourenwagen-Klassen am Start und werden wieder für spannende Rennen und ein abwechslungsreiches Programm sorgen. Die Top-Klasse ist das gemäß der Serie lautende ADAC GT Masters, bei der mit dem Audi R8 LMS GT3 Evo II, dem BMW M4 GT3, dem Lamborghini Huracán GT3 Evo, dem Mercedes-AMG GT3 Evo und dem Porsche 911 GT3 R Supersportwagen fünf verschiedener Marken antreten.Die sogar mit Abstand schnellste Runde drehte heute der Mercedes-AMG-Werksfahrer Jules Gounon aus Frankreich in einem Mercedes-AMG GT3. Er bestreitet das vorletzte Rennwochenende der Saison für das Drago Racing Team ZVO wieder mit Fabian Schiller aus Troisdorf.

Programm fürs Wochenende

Im ersten Freien Training am Vormittag konnten auch unser sächsischer Vertreter, der Dresdner Maximilian Paul, und sein Racing-Partner Marco Mapelli aus Italien mit Rang drei überzeugen. Sie teilen sich einen Lamborghini Huracán GT3 Evo vom Team Paul Motorsport und hatten sich schon zuletzt mit einem dritten Platz auf dem Lausitzring für Maximilian Pauls Heimrennen in Schwung gebracht. Dass sie im zweiten Freien Training erst neben die Strecke und schließlich ans Ende der Zeitenliste des 19 Boliden umfassenden Teilnehmerfeldes rutschten, verschweigen wir. So richtig ernst wird es eh erst morgen, wenn es 8:50 Uhr im Qualifying 1 um die Startplätze fürs erste einstündige Rennen mit Pflicht-Fahrerwechsel etwa bei Rennmitte geht. Dieses wird 13:00 Uhr gestartet. Das gleiche Programm wiederholt sich am Sonntag.

Vier Lokalmatadore in der kleinen GT-Klasse dabei

Ebenfalls einen vorläufigen, aber ebenso mit leichter Aussagekraft versehenen dritten Platz erreichten in der GT-Nachwuchsserie ADAC GT4 Germany der 17 Jahre junge Simon Connor Primm aus Großschrima und sein Fahrerkollege Nico Hantke aus Hürth bei Köln. Sie begannen mit Platz 15 im ersten Freien Training noch verhalten, steigerten sich jedoch bei der zweiten Zeitenjagd mit ihrem Aston Martin Vantage GT4 vom Team Dörr Motorsport deutlich. In der kleinen GT-Klasse innerhalb des ADAC GT Masters hat Sachsen an diesem Wochenende gleich vier Eisen im Feuer. So bestreitet der Chemnitzer Dominik Fugel einen Gaststart. Der langjährige Honda-Pilot in der Tourenwagenserie ADAC TCR Germany feierte hier schon mehrere Siege und Podestplätze und nutzte seine gute Streckenkenntnis und seinen Grundspeed, um in einem von zwei Mercedes-AMG GT4 des Teams Schnitzelalm Racing im zweiten Training die siebtschnellste Zeit in den Sachsenring-Asphalt zu brennen.

Permanentstarter ist in diesem Jahr sein Schwager in spe, der Mülsener Christopher Röhner. Er fährt zusammen mit dem Ukrainer Yevgen Sokolovskiy ebenfalls in einem Aston Martin Vantage GT4, allerdings vom Team PROsport Racing. Sie belegten heute zunächst den 23. Platz und steigerten sich am Nachmittag um einen Rang. Die Nummer vier im Bunde ist der VSZ-Sachsenring-Geschäftsführer Ruben Zeltner aus Lichtenstein, der zusammen mit dem aus dem Surfsport bekannten Designer Ralf Grösel ebenfalls einen Gaststart absolviert. Mit ihrem Mercedes-AMG GT4 vom Team EastSide Motorsport aus Crimmitschau konnten sie als zwei Mal 27. aus dem Stand zumindest je zwei Dauerstarter hinter sich lassen.

Rennaction und mehr

Das Programm auf der Strecke ergänzen die Tourenwagenserie ADAC TCR Germany, der Porsche Carrera Cup Deutschland sowie sechs elektrische und daher nahezu soundlose "Flachbatterien mit Rädern", die um den ersten Titel des FIA ETCR eTouring Car World Cups kämpfen wollen. Tickets für das ADAC GT Masters gibt es an der Tageskasse ab 28 Euro. ADAC Mitglieder sparen dort nochmal 10 Prozent. Kinder und Jugendliche unter 16 Jahren erhalten kostenlosen Eintritt in Begleitung eines zahlenden Erwachsenen. Die Tagestickets berichtigen für den Zugang zum Fahrerlager, der Eventfläche und allen Stehplätzen. Für den Zugang zur Tribüne T6 kann ein Zusatzticket für 5 Euro (Wochenende 10 Euro) erworben werden. Ebenso sind Zusatztickets für die besico-Tribüne direkt am Eingang der Tribüne erhältlich.

Am Samstag ist die Boxengasse beim Pitwalk von 10:10 Uhr bis 10:40 Uhr und am Sonntag von 09:55 Uhr bis 10.25 Uhr für Zuschauer geöffnet. Dabei kommen die Fans ganz nah an die Rennfahrer heran können auch das geschäftige Treiben der Rennteams aus nächster Nähe beobachten.

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