VW legt weiter zu: Drei Prozent Plus in Mosel

Wirtschaft Volkswagen investierte 2017 rund 153 Millionen Euro in Sachsen

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Foto: Sjoerd van der Wal/Getty Images

Zwickau. Exakt 289.717 Fahrzeuge haben im vergangenen Jahr die Fertigungshallen des Zwickauer VW-Werks verlassen. Das sind drei Prozent mehr als im Jahr davor. Das gab Volkswagen Sachsen am Freitag bekannt. Im Vergleich dazu: weltweit waren es sechs Millionen.

Umbau des Werks bis 2020

Der sächsische Konzernbereich kann also auf ein erfolgreiches Jahr 2017 zurück blicken. In eben diesem Jahr fiel auch eine Richtungsentscheidung für Zwickau, deren Auswirkungen sich erst noch zeigen müssen: Das Werk soll bis Ende 2020 zu "Europas größtem Kompetenzzentrum für E-Fahrzeuge" umgebaut werden, so das Ziel von Volkswagen.

Derzeit werden in Zwickau-Mosel vor allem die Modelle "Golf" und "Golf Variant" produziert - rund 269.000 Fahrzeuge 2017. Daneben wurden knapp 10.000 Karossen für die Luxusmarken Bentley und Lamborghini hergestellt. "Erfolgreich gestartet ist die Karosseriefertigung des Lamborghini Urus, die seit Ende des vergangenen Jahres für zusätzliches Volumen sorgt. Die Fertigung der Modelle Bentley Continental GT und Bentley Continental GTC ist dagegen ausgelaufen", teilte Volkswagen mit.

Auch Chemnitzer Motorenwerk konnte sich steigern

Auch im Chemnitzer Motorenwerk läuft die Produktion auf Hochtouren. Volkswagen konnte sich hier von rund 770.000 Motoren im Vorjahr auf über 791.000 im Jahr 2017 steigern. Ebenfalls zu VW Sachsen zählt die Gläserne Manufaktur Dresden. Seit April 2017 läuft hier der E-Golf vom Band. Bis Jahresende wurden 5.350 Elektrofahrzeuge gezählt.

Der Konzern hat 2017 kräftig in Sachsen investiert: 153 Millionen Euro. Zur Zeit sind in allen Niederlassungen rund 10.000 Mitarbeiter beschäftigt.