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Waldfriedhof lässt hinter die Kulissen blicken

DENKMAL Werdauer Gottesacker bei europaweitem Aktionstag dabei

Werdau. 

Werdau. Der Waldfriedhof in Werdau-Ost ist ein Schmuckstück. Das wissen nicht nur die Leute, welche auf dem Areal am oberen Ende der Brüderstraße regelmäßig ihre verstorbenen Angehörigen besuchen. "Unser Friedhof zählt zu den schönsten Anlagen seiner Art in Sachsen, die Kapelle ist ein überregionales architektonisches Highlight", sagt Rathaus-Sprecher André Kleber, der sich schon auf den kommenden Sonntag freut. Da bieten die dortigen Mitarbeiter zum im ganz Europa stattfindenden "Tag des offenen Denkmals" von 10 bis 17 Uhr den einen oder anderen besonderen Blick hinter die Kulissen des Gottesackers und seine Einrichtungen.

Führungen und Vorträge schaffen Einblicke

Gemeinsam mit Restaurator Wolfram Voigt, der in den letzten Monaten und Jahren die Sanierungen in der Kapelle begleitete, wurde ein umfangreiches Programm mit Führungen und Vorträgen auf die Beine gestellt. "Die Besucher erhalten zudem erstmals Einblicke in den ersten Bauabschnitt der Sanierung der Friedhofskapelle", kündigte André Kleber an.

Mit den architektonischen und historischen Besonderheiten des Ziegelbaus befassen sich auch die 10.30 Uhr, 13.30 Uhr und 15.30 Uhr beginnenden Vorträge. Die zu den gleichen Zeiten beginnenden Führungen haben unter den Überschriften "Der Pfad der Erinnerungen" und "Besondere Bäume" historische Grabanlagen und deren Geschichte beziehungsweise die ökologische Vielfalt des Waldfriedhofs zum Inhalt. Das Areal zieren über 1.300 Bäume. Der älteste ist eine 1850 gepflanzte Roteiche. Mit diesem Baumbestand brauchen sich die Werdauer nicht zu verstecken.



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