Waldjugendspiele statt Klassenzimmer

Sachsenforst 20. Ausgabe der Veranstaltung fand im Werdauer Wald statt

waldjugendspiele-statt-klassenzimmer
Jörg Müller (rechts) informierte Grundschüler über die Jagd und Wildschäden. Foto: Michel  Foto: Michel

Langenbernsdorf. Für Jörg Müller vom Sachsenforst-Forstbetrieb Plauen war seine Teilnahme an den Waldjugendspielen im Werdauer Wald eine Premiere. "Ich bin aber sehr gerne für einen Kollegen eingesprungen, zumal mir die Arbeit mit Grundschülern nicht ganz fremd ist", sagte der Förster, welcher mitten im Wald seine Station zum Thema "Jagd und Wildschäden" aufgebaut hatte.

Grundschüler erweitern ihr Wissen

An der beschäftigten sich Viertklässler aus Grundschulen der Region unter anderem mit den Hinterlassenschaften des Wildes an den Bäumen des Waldes. Quasi zur Auflockerung des theoretischen Stoffes gab es ein Zielschießen auf einen "laufenden Keiler", wofür Jörg Müller eine kleine Armbrust mitgebracht hatte.

Für die Grundschüler war der Wechsel vom Klassenzimmer in den Werdauer Wald eine willkommene Abwechslung. Schließlich hatten die Mitarbeiter des Staatsbetriebes Sachsenforst rund um den Holzplatz oberhalb des einstigen Langenbernsdorfer Bahnhofes insgesamt acht Stationen aufgebaut, an denen sie ihr Wissen über Wald und Forstwirtschaft testen konnten. Neben "Jagd und Wildschäden" ging es dort unter anderem um Waldameisen, die Arbeit des Waldarbeiters, den Holztransport und die Bäume des Waldes.