Wann die Züge rollen, steht noch in den Sternen

Chemnitzer Modell Teilstücke der Bahnlinie nach Limbach-Oberfrohna stehen fest

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Foto: Thomas Schmotz

Limbach-O. Die Straßenbahn nach Limbach-Oberfrohna ist die nächste Strecke, die im Rahmen des Chemnitzer Modells ausgebaut wird. Das hat die Verbandsversammlung des Verkehrsverbundes Mittelsachsen (VMS) entschieden. Doch wann die ersten Züge nach Limbach rollen, das steht noch in den Sternen - die Angabe eines Datums wäre zum aktuellen Zeitpunkt unrealistisch.

Hier soll sie langfahren

Denn im Rahmen des Planungsverfahrens reiche bereits der Einspruch eines Grundstücksbesitzers aus, um das gesamte Verfahren zu verzögern, erklärte Bernd Gregorzyk, der Tiefbauamtsleiter der Stadt Chemnitz. Wo die neue Straßenbahn schlussendlich Richtung Limbach-Oberfrohna entlang fahren wird, das steht in Teilstücken fest: Vom Chemnitzer Zentrum soll es bis zur Ermafa-Passage über die Hartmannstraße gehen, bis zum Chemnitz Center wohl weitgehend entlang der Leipziger Straße.

Weil man in Röhrsdorf eine Steckenführung südlich der Ortschaft (Süd-Variante) abgelehnt hatte, soll ab dem Einkaufszentrum eine neue Strecke gefunden werden, die allerdings noch nicht feststeht. In Röhrsdorf favorisiert man eine Variante, die am Siemens-Werk vorbeiführt. Von dort könnte die Bahn dann weiter zur stillgelegten Strecke Wittgensdorf bis Limbach-Oberfrohna fahren.

Als zentraler Umsteigepunkt in Limbach soll die Kellerwiese neben dem Freizeitbad Limbomar dienen. "Diese Fläche halten wir für das Projekt vor. Auch Planungskosten dafür haben wir bereits eingestellt", erklärt Oberbürgermeister Jeske Vogel (Freie Wähler).