Wann kommt die Sonne wieder?

Ernte Wetter und niedrige Preise bereiten den westsächsischen Bauern Sorgen

wann-kommt-die-sonne-wieder
Die Getreideernte ist in der Region noch nicht ganz abgeschlossen. Foto: Markus Pfeifer

Region. Das wechselhafte Wetter des diesjährigen Sommers bleibt für die Landwirtschaft eine Herausforderung. "Es ist ein Auf und Ab", sagt Andreas Grellmann, Vorstandsvorsitzender der Agrargenossenschaft Lungwitztal. Meist gibt es nur wenige Tage Sonnenschein in Folge, dann sind aufgrund von Regenfällen wieder längere Pausen nötig. Aktuell hoffen die Landwirte, dass am Wochenende wieder trockeneres Wetter Einzug hält, damit dann zu Wochenbeginn wieder geerntet werden kann. "Beim Raps und bei der Sommergerste haben wir noch einige Restflächen", sagt Grellmann.

Wenn es gut läuft, schafft ein Mähdresche am Tag Flächen von bis zu 25 Hektar, was etwa 40 Fußballfeldern entspricht. Die Erträge fallen laut Andreas Grellmann in diesem Jahr recht unterschiedlich aus. Am meisten Sorgen machen aber die niedrigen Preise, die für die meisten Feldfrüchte derzeit zu erzielen sind.



Bewerten Sie diesen Artikel:1 Bewertung abgegeben