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Was du nicht willst, dass man dir tu' . . .

Ärzte gegen Tierversuche Info-Mobil macht in Zwickau Station

Seit vier Monaten tourt Neurobiologe Christian Ott im Namen der "Ärzte gegen Tierversuche" durch deutsche Innenstädte. Am Mittwoch macht er in Zwickau am Dr.-Friedrichs-Ring Ecke Innere Plauensche Straße Station. Dort wird er seinen Infostand aufbauen. In den vergangenen Wochen und Monaten hat Ott, selbst überzeugter Veganer, sich die Zeit genommen, die Menschen, die vor seinem aufsehenerregenden Gefährt anhalten, über das Tabuthema Tierversuche zu informieren. Motto: Was du nicht willst, dass man dir tu', das füg' auch keinem andern zu. Eine goldene Regel, die auch Tierfreunde und -schützer bei Diskussionen ums Thema Tierversuche gern ins Feld führen. Jährlich werden nach wie vor allein in Deutschland gut drei Millionen Tiere der Forschung und Wissenschaft geopfert, Tendenz steigend. Bedenkt man, dass Mäuse mit knapp 75 Prozent den Löwenanteil dieser oft explizit für Forschungszwecke gezüchteten Tiere ausmachen, erklärt sich schnell die Maus als Galionsfigur der Kampagne. Laut der amerikanischen Arzneimittelbehörde FDA haben über 90 Prozent der im Tierversuch wirksamen Medikamente beim Menschen gar keine oder - schlimmer noch - eine schädigende Wirkung. Wie Ott erklärt, gibt es durchaus Alternativen, indem man künstlich gezüchtete menschliche Haut oder funktionale Einheiten menschlicher Organe zur Erforschung bestimmter Substanzen nutzt.



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