Was macht eigentlich der "Caruso der Berge"?

Musik Rudy Giovannini und die Hoffnung auf Konzerte ab Herbst

Zwickau/Leifers. 

Zwickau/Leifers. Schon 20 Jahre ist der Südtiroler Rudy Giovannini als Volksmusiker unterwegs. Er ist in Luxemburg, Belgien, der Schweiz, Österreich und natürlich in Deutschland, besonders in Sachsen, gern gesehener musikalischer Gast. Er sang schon auf vielen großen Bühnen in Europa. Auch im Fernsehen ist er oft zu sehen und gewann auch schon den "Grand Prix der Volksmusik".

2020 sollte sein Jahr werden, das im Januar so verheißungsvoll mit dem ersten Konzert am 15.1.2020 in Kohren-Sahlis begann. Weitere erfolgreiche Konzerte folgten, doch dann musste er am 11. März die Jubiläumskonzertreihe wegen der Corona-Krise abbrechen. Er fuhr nach Südtirol in seine Heimat. Kurz darauf schlossen die Landesgrenzen. Er war schockiert, was damals in seiner Heimat Italien alles passierte. Auch er musste, wie alle Menschen dort, wochenlang zu Hause ausharren, Einkäufe waren natürlich möglich. Irgendwann lockerte sich die angespannte Situation und er durfte wieder in seiner schönen Heimat wandern oder radfahren, um auch mal abzuschalten und Kraft zu tanken.

In regelmäßigen Abständen postet Rudy Fotos und Videos für seine treuen Freunde. Ein besonders trauriger Moment war, dass er das nunmehr schon seit 20 Jahren stattfindende Köfelefest im Juni absagen musste. Rudy Giovannini vermisst seine Freunde sehr, vor allem die aus Sachsen. Hier fühlt er sich auch wie zu Hause. Er möchte gern wieder auftreten, denn die Bühne ist sein Leben. Er hofft, dass die jetzigen Bestimmungen immer mehr gelockert werden und denkt, dass so etwas in Deutschland auch möglich ist. Giovannini sagte: "Schön wäre es, wenn ich meinen Geburtstag, den ich ja schon seit Jahren im November in Zwickau im Konzert- und Ballhaus Neue Welt verbringe, mit meinen Freunden feiern kann, auch die Weihnachtskonzerte liegen mir ganz sehr am Herzen".