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Was wird aus der beliebten Trasse entlang des Muldentals?

Muldentalbahn Sorgen um die Zukunft

Limbach-Oberfrohna. 

Limbach-Oberfrohna. An diesem Wochenende hat man wieder die Gelegenheit, auf der stillgelegten Trasse der Muldentalbahn unterwegs zu sein. Toni Naumann (li.) und Lutz Lochau laden zu Fahrten mit "Piroschka" und Dampfdraisine ein. Samstag und Sonntag starten jeweils ab 10 Uhr Fahrten in Richtung Penig und in Richtung Waldenburg.

"Los geht es immer am Bahnübergang nahe der Muldenbrücke in Wolkenburg", informierte Toni Naumann. "Dieses Mal wird einerseits meine 'Piroschka' unterwegs sein, dazu auch die Dampfdraisine von Lutz Lochau." Laut dem Eisenbahnenthusiasten, der sich mit seiner Familie und Unterstützern auch im Vorfeld um die Pflege der Strecke kümmert, kann man unweit des Startpunktes parken. Die letzten Fahrten auf der Strecke fanden zum Weihnachtsmarkt in Remse statt.

Stete Sorge im Hintergrund

Allerdings haben Toni Naumann und Lutz Lochau stets die Sorge im Hintergrund, wie es künftig auf der Strecke weitergeht. Die denkmalgeschützte Bahnstrecke zwischen Glauchau und Rochlitz gehört seit einigen Monaten der Firma Muldentalbahntrasse Invest mit Sitz in Berlin. Diese hatte in Glauchau-Reinholdshain auf einer Länge von 800 Metern mit Demontagearbeiten begonnen. Dazu lag eine Genehmigung des Landkreises vor. Das Wirtschaftsministerium stoppte jedoch den Rückbau und bestimmte die Wiederherstellung des Ausgangszustandes.

Einige Kommunen entlang der Strecke wollen ihr Vorkaufsrecht nutzen, um eine Kontrolle über ihren Schienenabschnitt zu haben. Für Limbach-Oberfrohna wird eine solche Lösung nicht in Erwähnung gezogen, da nicht alle Anrainer-Kommunen mitziehen