"Wasser marsch" zum Werdauer Stadtfest

Feuerwehr Kameraden bekommen neues Einsatzleit-Fahrzeug

Die Werdauer Feuerwehren ermittelten im Rahmen des Stadtfestes den Meister im Löschangriff. Foto: Thomas Michel

Werdau. Die Feuerwehr war bei den Werdauer Stadt- und Straßenfesten in den vergangenen Jahren meist zur Absicherung des Feuerwerkes im Hintergrund im Einsatz. Das war zwar auch am vergangenen Wochenende so, doch die Kameraden waren bereits in den Nachmittagsstunden in großer Anzahl auf dem Marktplatz sowie auf dem Brühl im Bereich der Marktgasse zu sehen.

Das Auto heißt jetzt "Henning"

"Wir haben keinen Brand oder einen anderen Unfall", verkündete der Moderator auf der großen Marktbühne nicht nur einmal. Aber die fünf Werdauer Ortsfeuerwehren gehörten in diesem Jahr einfach mit zum Programm des Stadtfestes.

Zunächst übergab Oberbürgermeister Stefan Czarnecki offiziell das neue Einsatzleit-Fahrzeug an Gemeindewehrleiter Henning Tröger, für den damit ein langjähriger Wunsch in Erfüllung gegangen ist. "Mit dem neuen Auto können wir unsere Einsätze noch effektiver koordinieren", meinte der 51-Jährige sichtlich zufrieden. Seine Kollegen der Werdauer Ortsfeuerwehr tauften das Auto dann auch noch auf den Namen "Henning", obwohl das Fahrzeug nicht nur in der Stadt im Einsatz sein wird.

Spannender Wettkampf

Den ersten offiziellen Einsatz nach der Übergabe hatte das Einsatzleit-Fahrzeug gleich anschließend zur Stadtmeisterschaft im Löschangriff auf dem Brühl als "Wettkampfbüro". "Wir haben die Meisterschaften erstmals mitten in der Stadt veranstaltet, was uns noch ein paar Zuschauer mehr brachte", meinte Henning Tröger, der mit den Schaulustigen einen spannenden Wettkampf sah.

Bei den Jugendfeuerwehren schafften die drei schnellsten Mannschaften - Königswalde, Steinpleis und Werdau II - ihre Aufgaben innerhalb von zwei Sekunden. Auch bei den Männern lagen zwischen den neuen Meister Langenhessen sowie den Teams aus Steinpleis und Werdau auf den Plätzen nur zweieinhalb Sekunden. Titelverteidiger Leubnitz hatte bei seinem Lauf Pech.