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Wasserentnahme streng verboten

Trockenheit Auch im Landkreis Zwickau drohen jetzt hohe Geldstrafen

Zwickau. 

Zwickau. Der Landkreis Zwickau reagiert auf die anhaltende Trockenperiode und die niedrigen Wasserstände in den Fließgewässern: Privatpersonen ist die Entnahme von Wasser aus Bächen untersagt. Das hat Landkreis-Sprecherin Ilona Schilk am Mittwochnachmittag mitgeteilt.

Kontrollen wurden verstärkt

Die Behörde informiert, dass eine wasserrechtliche Unbedenklichkeit bei Wasserentnahmen aus den Gewässern, insbesondere durch die Verwendung von Pumpen, aber auch schon durch das Schöpfen mit Handgefäßen, nicht mehr angenommen werden kann. "Bereits geringfügige Wasserentnahmen können nachteilige Auswirkungen auf die Gewässerökologie haben", sagt Schilk. Durch die untere Wasserbehörde werden aktuell verstärkt Kontrollen an den Gewässern durchgeführt. Wenn die Mitarbeiter dabei Verstöße feststellen, können diese als Ordnungswidrigkeit mit einer Geldbuße von bis zu 50.000 Euro geahndet werden.

Bei einer normalen Witterung kann das Wasser, zum Beispiel zum Gießen, aus den Bächen entnommen werden. "Voraussetzung in diesen Fällen ist jedoch, dass diese Wasserentnahmen wasserwirtschaftlich unbedenklich sind, insbesondere darf eine Beeinträchtigung des Gewässers und seiner Ufer sowie der Tier- und Pflanzenwelt nicht zu erwarten sein", sagt Ilona Schilk.



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