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Weißes Gold aus Zwickau

Ausstellung Porzellanfabrik Friedrich Kaestner

Zwickau. 

Von den drei Zwickauer Porzellanfabriken hatte die Oberhohndorfer Firma Friedrich Kaestner (1883-1971) den größten Erfolg und längsten Bestand. Eine zeitlang gehörte sie deutschlandweit zu den innovativsten Porzellanfabriken. Die aktuelle Sonderschau in den Zwickauer Priesterhäusern zeigt das Kaestner-Porzellan in einem repräsentativen Überblick, wobei die museumseigenen Bestände durch außergewöhnliche Stücke von privaten Leihgebern ergänzt werden. Mit der Schließung der Porzellanfabrik Friedrich Kaestner im Jahre 1971 ging auch die Ära des Porzellans aus Zwickau zu Ende. Neben der Firma Kaestner waren die Manufaktur von Christian Fischer (1845-1895) und die Zwickauer Porzellanfabrik (1885-1927) die Stätten der einheimischen Porzellanherstellung. Von diesen drei Porzellanfabriken hatte jedoch die Fa. Friedrich Kaestner den größten Erfolg und den längsten Bestand. Vater Florentin Kaestner begann im Jahre 1882 mit der Errichtung einer Porzellanfabrik für seinen Sohn Friedrich. Bereits 1883 nahm mit einer Belegschaft von 100 Arbeitern die Porzellanherstellung in Oberhohndorf ihren Anfang. Die Exposition kann noch bis zum 18. Mai besichtigt werden. msz