Weihnachtsproduktion begeistert

Nach zwei Jahren feiert das Mondstaubtheater Weihnachts-Premiere

weihnachtsproduktion-begeistert
Premiere für das Monstaubtheater im Gasometer mit dem Stueck Weihnachten 10.12.2016 Foto: Ralph Koehler/propicture

Nach zwei Jahren Pause präsentierte das Mondstaubtheater erstmals wieder eine Weihnachtsproduktion. Alle sieben Vorstellungen waren ausverkauft. Nach der Premiere am Samstag sagte die Autorin Franziska Rilke: "Ich bin so stolz auf euch alle und gerade zutiefst gerührt, weil ihr mit einer absolut unglaublichen Leichtigkeit alles überspielt habt, was heute technisch schiefgelaufen ist". Die Dresdnerin stieß im Januar dieses Jahres zum Mondstaubtheater und betreut seitdem zwei Schauspielgruppen. "Als mir im Sommer die Weihnachtsproduktion anvertraut wurde, habe ich die Rollen meinen Kursteilnehmern passend auf den Leib geschrieben. Seit Oktober haben wir jede Woche mehrere Stunden und sogar Tage geprobt", sagt die Theaterpädagogin, die zusammen mit Gabriele Bocek auch Regie führte. Ihre Schützlinge, die zuvor 70 Minuten lang für turbulente Unterhaltung auf der Bühne sorgten, badeten nun regelrecht im Applaus des begeisterten Publikums. Dabei standen die Kleinsten - die fünf Fünfjährigen - in ihrer großen Spielfreude ihren 31 Mitspielern, darunter zwei Erwachsenen, in nichts nach. Namensgebend für die Weihnachtsinszenierung stand das weltbekannte "O du fröhliche", verriet die Autorin. Clemens Nöbel schrieb dazu eine Komposition, in die er die Melodie des Weihnachtsliedes einfließen ließ. Dazu spielte er auch den Kaspar, den ungekrönten König. Die Kostüme kreierte in bewährter Weise Martina Schaal, die als Königin-Oma weise Worte sprach:"Die Macht gehört dem, der was macht, ohne sich zu ermächtigen."