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Wenig Hitzekranke trotz großer Hitze

Klinik Ärzte haben dennoch keine Langeweile

Zwickau. 

Die Sommerhitze ist in diesem Jahr besonders belastend. Unter den anhaltenden hohen Temperaturen mit zum Teil über 35 Grad haben vor allem ältere Menschen und Kranke zu leiden. Doch krank macht die Hitze kaum. Das Heinrich-Braun-Klinikum in Zwickau hatte bisher nur wenige Hitzepatienten zu behandeln. "Wir haben keine wesentlichen Zuwachsraten, die rein durch die Hitzewelle verursacht werden", sagt Oberarzt Thomas Lorenz. Einen leichten Anstieg gebe es aber schon, so Lorenz.

Der Facharzt für Chirurgie und Unfallchirurgie leitet die Rettungsstelle des Heinrich-Braun-Klinikums. Er vermutet, dass sich die Menschen inzwischen an die Wärme gewöhnt haben.

Eine typische Hitzeerkrankung neben dem Sonnenbrand, sagt Lorenz, erkennt man vor allem an Kopfschmerzen, Übelkeit und einem Schwindelgefühl. "Solche Symptome sind zum Teil auf Flüssigkeitsmangel zurückzuführen", erklärt er. Um sicher zu gehen, dass hinter den Symptomen keine anderen Ursachen stecken, sollte im Zweifelsfall ein Arzt aufgesucht werden.

Als generelle Vorsichtsmaßnahmen empfiehlt er: Nicht zu lang in der Sonne bleiben, Sonnencreme benutzen und immer ausreichend trinken.

Zur Belastung durch hohe Temperaturen und direkte Sonneneinstrahlung gesellt sich aktuell zunehmend die Gefahr durch Insekten, vor allem Wespen. "Ein Wespenstich am Arm ist bei weitem nicht so problematisch, als wenn man das Tier verschluckt. Das kann zu dramatischen Folgen führen", warnt Thomas Lorenz. Durch aufmerksames Essen und Trinken geht man der Gefahr aus dem Weg. Der Sommer brachte zwar bisher für das städtische Krankenhaus keine stärkere Belastung, über Langeweile können die Ärzte aber auch nicht klagen: "Wir haben sonst genug zu tun. Als interdisziplinäre Rettungsstelle behandeln wir Notfälle aller Fachgebiete" , sagt Lorenz.



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