Wenn Politiker auf Theatermitarbeiter treffen

Kultur Gesprächsrunde zu Spielstätten in der Muldestadt

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Politik und Theater treffen sich.Foto: Theater Plauen-Zwickau / Karsten Schröter

Zwickau. Kürzlich hatten sich die Mitarbeiter des Theaters Plauen-Zwickau Mitglieder des Kulturausschusses der Stadt Zwickau eingeladen.

Malsaal bald zunächst einzige Spielstätte in Zwickau

So ein Treffen erfolgte bereits zum dritten Mal in dieser Spielzeit. Die Einladungen wurden im Rahmen der bundesweiten Aktion "40.000 Theatermitarbeiter/innen treffen ihre Abgeordneten" ausgesprochen, um sich über Bedeutung und Bedingungen der lokalen Theaterarbeit für die Stadtöffentlichkeit auszutauschen.

Zunächst gab es eine Führung durch das sich im Umbau befindlichen Theaters. Hier folgten die Teilnehmer interessiert den Berichten über die durch den Umbau erschwerten Arbeitsbedingungen. Die Mitarbeiter des Theaters erinnerten daran, dass die jetzige Spielstätte, der Malsaal, bis zur Wiedereröffnung des Gewandhauses, die einzige des Theaters in Zwickau sein wird, wenn das TiM schließt.

Sie nahmen auch teil

Im Anschluss wurde angeregt über Haustarifverträge, negative Folgen der Fusion für die Personalentwicklung und über die Bedeutung eines selbst produzierenden Theaters in der Stadt diskutiert. Dazu eingeladen hatten die Opernsänger Nathalie Senf und Karsten Schröter.

Am Gespräch nahmen weiter teil Studienleiter Matthias Spindler, der 1. Kapellmeister Vladimir Yaskorski sowie Opernsängerin Johanna Brault, und Theaterobermeister Henry Kozok.