Wenn Stürze böse Folgen haben

Gesundheit Heinrich-Braun-Klinikum ist Vorreiter in der Alterstraumatologie

Seit einigen Monaten verfügt das Heinrich-Braun-Klinikum (HBK) am Standort Zwickau über ein Zentrum für Alterstraumatologie. In einem Pilotprojekt wurde dieses - als einziges in Ostdeutschland - von unabhängigen Experten überprüft und damit die hohen Standards in der Behandlung bestätigt. Bernhard Karich, Chefarzt der Klinik für Unfallchirurgie am HBK, betonte: "Da ältere Patienten mit Knochenbrüchen oftmals Begleiterkrankungen haben, macht gleichzeitig eine unfallchirurgische und internistisch-geriatrische Behandlung notwendig." Deshalb arbeiten auf diesem Gebiet auch die Kliniken für Geriatrie und Unfallchirurgie eng zusammen. Karin Richter, Chefärztin der Klinik für Innere Medizin IV (Geriatrie), ergänzte zum Anliegen des Zentrums für Alterstraumatologie: "Durch unsere ganzheitlich ausgerichtete Behandlung sollen die Patienten in die Lage versetzt werden, eine für sie größtmögliche Selbstständigkeit und Selbstbestimmtheit wieder zu gewinnen und zu bewahren." Damit soll Wiedereingliederung in das alte, vertraute Umfeld durch eine sofortige optimierte Therapie und Rehabilitation ermöglicht werden.

Als eines der fünf ersten in Deutschland - und bisher einziges in den neuen Bundesländern - hat das Zentrum für Alterstraumatologie und Rehabilitation des Heinrich-Braun-Klinikums die gemeinsamen Qualitätskriterien der Deutschen Gesellschaft für Unfallchirurgie (DGU) und der Deutschen Gesellschaft für Geriatrie (DGG) erfüllt. Das Zwickauer Zentrum für Alterstraumatologie beteiligt sich darüber hinaus an einer aktuellen Studie mit dem Ziel der Verbesserung der Ergebnisqualität bei der Behandlung hüftgelenksnaher Frakturen. An dieser Studie beteiligen sich bundesweit ungefähr 20 Krankenhäuser.