Wer rasiert, verliert

Eishockey Bei den Eispiraten regiert der Aberglaube - Freitag gegen Bremerhaven

Die Play-off-Bärte der Eishockey-Profis sprießen normalerweise erst im Frühjahr. Ein Spieler-Trio der Eispiraten Crimmitschau ist aber schon im November mit einem markanten Bartwuchs unterwegs. Für die Variante haben sich Thomas Pielmeier, Benjamin Kronawitter und André Schietzold entschieden. "Wir greifen damit eine Tradition aus Nordamerika auf, wo sich die Spieler im November einen Schnurrbart wachsen lassen", erzählt Thomas Pielmeier. Der "Gesichtsschmuck" soll noch richtig ins Auge fallen. Deshalb hat "Piele" mit schwarzer Farbe nachgeholfen.

Aus Sicht von Thomas Pielmeier, der mit 4 Treffern und 9 Vorlagen auf dem dritten Platz der internen Scorer-Liste steht, haben die Westsachsen die Mini-Krise nach den hohen Niederlagen gegen Hannover und in Bietigheim-Bissingen gemeistert. "Wir konnten kurz vor der Länderspielpause zeigen, dass wir nicht die Schießbude der 2. Bundesliga sind", kommentiert der Offensivmann, der zuletzt mit Aaron Lee und Martin Heinisch den gefährlichsten Piraten-Sturm gebildet hat. Die nächsten Aufgaben für die Eispiraten-Profis haben bereits richtungsweisenden Charakter. Die Mannschaft muss am Freitag im heimischen Sahnpark gegen die Fischtown Pinguins Bremerhaven antreten. Beginn ist 20 Uhr. Am Sonntag folgt die Auswärtspartie bei den Tower Stars Ravensburg. Die Begegnung in Oberschwaben beginnt 18.30 Uhr. Ungewiss ist, ob Trainer Fabian Dahlem am Wochenende endlich wieder auf fünf Ausländer zurückgreifen kann. Bis zum Dienstagnachmittag war die freie Ausländer-Position, für die ein Center gesucht wird, noch unbesetzt.