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Chemnitz

Werdau: Altmeister hat noch Spaß am Job

GOLDENER MEISTERBRIEF Günter Schädel "baute" vor 50 Jahren seinen Meister

Werdau. 

Werdau. Die Handwerkskammer Chemnitz hat in der vergangenen Woche die sogenannten Altmeister in die Stadthalle nach Limbach-Oberfrohna zu einer Feierstunde eingeladen. Mit dabei war Günter Schädel aus Werdau, der 50 Jahre nach seiner bestandenen Prüfung als Kraftfahrzeugelektrikermeister mit dem Goldenen Meisterbrief ausgezeichnet wurde.

Günter freut sich über Auszeichnung

"Ich habe mich über diese Auszeichnung gefreut, auch wenn ich seit mehreren Jahren nur noch in der zweiten Reihe tätig bin", sagt der 75-Jährige. Günter Schädel hat seine berufliche Karriere in Sachen Fahrzeugelektrik einst in Glauchau begonnen. Erst war er in einer Privatfirma tätig, dann kam der Wechsel zum Kraftverkehr in der Muldestadt. 1969 "verschlug" es ihn dann nach Werdau, zwei Jahre später schloss er seinen Meisterlehrgang ab. "Für die drei Teile der Meisterprüfung habe ich meist nach meiner eigentlichen Arbeit büffeln müssen", erinnert sich Günter Schädel, der dann Meister in der ehemaligen PGH "Autolicht" in der Werdauer Brunnenstraße war. Dort arbeitete er bis zur Wende und war anschließend einer der Geschäftsführer des damals dort eröffneten Autohauses, das Fahrzeuge zweier französischer Marken verkaufte.

Mit Sohn ehemaliges Autohaus gekauft

Zusammen mit seinem Sohn Sandro kaufte er ein ehemaliges Autohaus in der Sidonienstraße, wo sich seit zehn Jahren eine freie Werkstatt befindet. Hier ist Günter Schädel noch öfters anzutreffen. "Ich habe noch immer großen Spaß an der Arbeit", sagt der 75-Jährige mit Nachdruck.