Werdau: Bagger rollen zur B 175 ins Stadtzentrum

Bauprojekt Behinderungen gibt es erst im nächsten Jahr

Werdau. 

Werdau. Der Bereich neben der Bundesstraße 175 im Stadtzentrum von Werdau verwandelt sich ab dieser Woche zur Baustelle. Damit fällt der Startschuss für ein rund 1,6 Millionen Euro teures Projekt. Das Vorhaben umfasst die Erneuerung der Kreuzung mit regelkonformer Trassierung und den Neubau der Lichtsignalanlage.

Vorhaben in zwei Bauphasen aufgeteilt

Die Baustrecke beginnt vor der Einmündung der Theodor-Körner-Straße auf die B 175 nördlich des Gedächtnisplatzes. Das Bauende befindet sich auf der B 175 an der Einmündung der Uhlandstraße. Die Ausbaulänge beträgt rund 170 Meter, teilt das Landesamt für Straßenbau und Verkehr mit.

Der Ausbau der Fahrbahn erfolgt in Asphaltbauweise. Der Straßenquerschnitt beinhaltet zwei Fahrstreifen, zwei Radfahrstreifen sowie einen nördlichen und südlichen Gehweg. Das Vorhaben wird in zwei Bauphasen verwirklicht: Im ersten Abschnitt, der nun begonnen hat und bis 18. Dezember läuft, rollt der Verkehr weiter über die B 175. Die Baufirma konzentriert sich auf die Verlegung von Medienleitungen und die Aufschüttung des neuen Straßendammes. Nach der Winterpause muss, wahrscheinlich von März 2021 bis August 2021, die Straße voll gesperrt werden.

In die Baukosten teilen sich verschiedene Partner. Der Bund trägt rund 720.000 Euro. Die Stadt Werdau ist mit rund 380.000 Euro beteiligt. Die Kosten für die Wasserwerke Zwickau betragen rund 400.000 Euro und für die Stadtwerke Werdau rund 125.000 Euro.