Werdau bald vor Hochwasser geschützt

Baustelle Maßnahme an der Pleiße kurz vor Fertigstellung

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Die neue Pleiße-Stützmauer am Parkplatz an der Werdauer Annoncenuhr hat inzwischen Gestalt angenommen. Foto: Thomas Michel

Werdau. Die Baustelle am Parkplatz an der Annoncenuhr in der Poststraße wird wohl noch gut einen Monat zum Werdauer Stadtbild gehören. "Wenn das Wetter mitspielt und wir ohne größere Unterbrechungen arbeiten können, ist Anfang September von der Baustelle nichts mehr zu sehen", sagt mit Rico Feigel der Polier des zuständigen Hoch- und Tiefbauunternehmens aus Rochlitz, das im vergangenen Jahr bereits für den teilweisen Neubau der Straßenbrücke verantwortlich war.

Jeder Granitstein wird einzeln eingesetzt

Feigels Kollegen sind derzeit mit dem Bau der sich an die Brücke anschließenden Stützmauer beschäftigt. "Die Mauer ist insgesamt 42 Meter lang, die Granitsteine werden einzeln gesetzt", beschreibt der Polier die laufenden Arbeiten, für die in die Pleiße ein künstlicher Damm installiert wurde. Nach Fertigstellung der Stützmauer - die Steine kommen übrigens aus der Lausitz - wird der Hang zwischen Parkplatz und Pleiße mit Muttererde aufgefüllt. Ganz am Ende der Arbeiten steht die Wiederherstellung des während der Hochwasserschutzmaßnahme für die Baustelleneinrichtung benutzten Teils des Parkplatzes an.