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Werdauer Bibliothek setzt auf neue Systematik

Bücher Lockdown wird für Änderungen genutzt

Werdau. 

Werdau. Mitarbeiter der Bibliothek in Werdau bereiten sich auf die Wiedereröffnung vor. Der Medienbestand soll zukünftig benutzerfreundlicher als bisher präsentiert werden. Dafür machen sich Veränderungen erforderlich.

Das heißt konkret: Die Medien erhalten eine neue Systematik, neue Signaturen und neue Standorte. Regale werden neu beschriftet. Alle Änderungen müssen in die Systemsoftware eingetragen werden. Es wird allerdings noch einige Zeit in Anspruch nehmen bis der komplette Medienfundus in der Bibliothek bearbeitet ist. Ziel sei eine schnelle und medienfreundlichere Präsentation.Da aufgrund der Corona-Lage keine Veranstaltungen durchgeführt werden dürfen, setzt die Bibliothek zukünftig auf digitale Formate. Unter anderem gibt es Unterstützung beim Homeschooling.

"Auch uns sind die Probleme der schulischen Internetnutzung bekannt. Deshalb starten wir durch zu neuen Leseabenteuern mit der brandneu herausgegebenen App für unsere Boardstories. Der ideale Wegbegleiter um Lesetechniken wie das Tandemlesen zu erlernen, steht unseren Lesern lizenzrechtlich für Handys und Tablets zur Verfügung", sagt die neue Leiterin Manuela Hohberger, die auch Unterstützung für Lehrer, Erzieher und Eltern anbietet.

Offen ist, wann sich die Türen der Einrichtung an der Holzstraße wieder für Leseratten öffnen dürfen. "Bis dahin werden alle Medien und Benutzerausweise automatisch verlängert. Ebenfalls wird es eine Karenzzeit von mindestens vier Wochen für die Medienrückgabe geben. Anders ist der Andrang nicht zu bewältigen", sagt Hohberger.



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