Werdauer "Bruchbude" feierte Geburtstag

Freizeit Johanniter-Einrichtung besteht seit 25 Jahren

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Die beiden Mädchen Stella und Lya kümmerten sich am Samstag um die Vorstellung der "Bruchbude".Foto: Thomas Michel

Werdau. Mit einem Tag der offenen Tür feierte die Werdauer "Bruchbude" in der Greizer Straße ihr 25-jähriges Bestehen. An diesem Nachmittag hatte die neunjährige Stella Johne mächtig zu tun. Das Mädchen aus Werdau führte die Besucher durch die Räume der unter dem Dach der Johanniter-Unfallhilfe betriebenen Freizeiteinrichtung und erklärte, welche Möglichkeiten der Beschäftigung die Kinder und Jugendlichen darin haben.

Heute viel mehr Platz

"Weil ich schon mit drei Jahren zum ersten Mal mit meiner großen Schwester in der 'Bruchbude' war, kenne ich mich hier schon gut aus", sagte das Mädchen selbstbewusst. Außerdem wollte sie zur Feier des 25-jährigen Bestehen der Einrichtung einfach nur helfen. "Ich habe die Besucher gerne durch die Räume geführt, ich denen ich fast jeden Tag ein paar Stunden meiner Freizeit verbringe", lachte Stella, welche dabei übrigens meist die fünfjährige Lya-Geraldine Karnowski aus Fraureuth an ihrer Seite hatte.

"Stella ist bei uns im Haus sehr engagiert", lobte "Bruchbuden"-Chefin Christin Jeske die Neunjährige. Beide kennen noch die alten Räume der "Bruchbude" in der Brunnenstraße. "Dort war aber nicht so viel Platz wie hier, deshalb gefällt mir die jetzige 'Bruchbude' viel besser", betont das Mädchen, dem übrigens das Nähen und das Töpfern aus dem Programm der Einrichtung am meisten gefällt.

Zum Tag der offenen Tür hatte die "Bruchbude" auch die Werdauer Jugendfeuerwehr zu Besuch, die ihren Spielehänger aufgebaut hatte. Runde um das Löschfahrzeug gab es neben Informationen zu Technik und Ausrüstung auch Knüppelkuchen.