Werdauer Museum zeigt Raritäten

Ausstellung Schau wird bis 17. Januar im Stadt- und Dampfmaschinenmuseum präsentiert

Mit einer interessanten Ausstellung stimmt das Stadt- und Dampfmaschinenmuseum in Werdau auf die Weihnachtszeit ein. Die Schau wurde am Wochenende eröffnet. Sie kann bis zum 17. Januar in der städtischen Einrichtung an der Holzstraße präsentiert werden.

Als eine Besonderheit gilt die Spur-S-Modellbahnanlage von Herbert Möckel aus Rodewisch. "Dabei handelt es sich um eine Spurweite, die nur für eine sehr kurze Zeit zwischen 1954 und 1970 in der ehemaligen DDR produziert wurde", sagt Museumsleiter Hans-Jürgen Beier. Auf der Modellbahnanlage, die nun in Werdau gezeigt wird, gibt es Züge, Bauwerke und Raritäten im Maßstab 1:64 zu sehen. "Die Anlage wird nun letztmals ausgestellt, weil sie einfach zu wertvoll ist", sagt Hans-Jürgen Beier. Zudem kann in der Weihnachtsausstellung ein riesiger Schwibbogen gezeigt werden. Der Lichterschmuck stammt von Knut Dittrich aus Werdau. Die Besucher können in dem 1,20 Meter breiten Lichterbogen viele interessante Motive aus einem Bergwerk entdecken. Im Museum wird neben weiteren Kunstwerken aus Holz auch wieder eine Dampfmaschinenwerkstatt gezeigt, in der "Billy-Boy" - die erste mittels Kondom gesteuerte Zweizylinderdampfmaschine - in einer Flasche zu sehen ist. Dazu kommen der Weihnachtsberg und der Werdauer Krippenweg.

Das Stadt- und Dampfmaschinenmuseum hat von Montag bis Donnerstag und Sonntag (10 bis 16 Uhr) sowie Samstag (13 bis 17 Uhr) geöffnet. Weitere Informationen gibt es im Internet unter www.museum-werdau.de