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Werdauer trotzen rauer Ostsee

Triathlon Team Outfit startete beim "Ironman 70.3 Rügen"

Werdau. 

Die Triathleten vom "Team Outfit" im Werdauer Sportverein Sachsen 90 fieberten dem "Ironman 70.3 Rügen" entgegen. Vor Ort angekommen, zeigte sich Steffen Lenk und Steven Beninca die Ostsee von einer rauen Seite. Viele Teilnehmer hatten deshalb bereits mit der Auftaktdisziplin ihre Probleme oder mussten sogar den Wettkampf ganz aufgeben. Auch auf der Rad- und Laufstrecke machten Nässe und Kälte den Athleten zu schaffen. Unter den Teilnehmern befanden sich auch einige Sportler aus der Weltspitze.

Kein Wunder, schließlich zählte das Rennen immerhin zur Qualifikation für die 70.3 WM 2016 in Australien. Der Name leitet sich aus der Gesamtdistanz von 113 Kilometern oder 70,3 Meilen ab. Im Einzelnen ist eine Distanz von 1,9 Kilometer Schwimmen, 90 Kilometer Radfahren und 21,1 Kilometer Laufen zu bewältigen. Die beiden Werdauer Starter konnten sich auf Rügen gut im Feld der mehr als 800 Starter behaupten und ohne größere Probleme den Wettkampf beenden.

Steffen Lenk kam als 39. der Altersklasse M40-44 mit einer Zeit von 5:39:46 Stunden ins Ziel. Steven Beninca wurde in der gleichen Kategorie nach 6:09:36 Stunden als 59. registriert. Sieger bei den Profis wurde der Rostocker Michael Raelert, der auch schon 2014 den "Strandräuber Ironman 70.3 Rügen" für sich entscheiden konnte. Bei den Frauen feierte Natascha Schmitt aus Frankfurt am Main ihren ersten Sieg an der Küste. msz/jas



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