Werdauer verpassen Sprung in die Regionalliga

Ringen AC kann weiter für die Landesliga planen

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Werdaus Georg Kromm (rot) lieferte Felix Menzel einen großen Kampf, war am Ende aber chancenlos. Foto: Thomas Michel

Werdau. Die große Überraschung war es freilich nicht, dass die Ringer des AC 1897 Werdau den Sprung in die Regionalliga nicht geschafft haben.

Fehlende Freistiler im Kader

"Luckenwalde hat sich keine Blöße gegeben und wir haben verloren", meinte Werdaus Mannschaftsleiter Jürgen Klimke, der nach der deutlichen 8:29-Niederlage seiner Riege auch in der kommenden Saison für die Landesliga planen kann. "Es gibt vielleicht noch die Möglichkeit, als Nachrücker in die Regionalliga zu kommen, ich würde aber lieber ein weiteres Jahr in der Landesliga bleiben", sagte er und begründete das unter anderem mit den fehlenden Freistilern im Kader.

"Und unsere jungen Leute können noch einige Erfahrungen sammeln", fügte Jürgen Klimke hinzu.

Alle zehn Gewichtsklassen besetzt

Im Gegensatz zum Kampf in Luckenwalde konnten die Werdauer im Rückkampf alle zehn Gewichtsklassen besetzen, wobei der Tscheche Michal Novak (75 kg griechisch-römisch) kampflos zu seinen erwarteten vier Punkten kam.

Sein Gegner Stephan Braschke hatte sich beim Aufwärmen am Fuß verletzt und musste passen. Den zweiten "Vierer" steuerte Mark Lenser (57 kg) bei, der gegen Bennet Luca Kluetzke bereits nach 80 Sekunden wieder von der Matte konnte.

In den verbleibenden Kämpfen gab es für die Werdauer erneut nichts zu holen. Dabei konnten Andy Klein (61 kg) und Martin Kretzschmar (98 kg) eine zwischenzeitliche Führung nicht über die Zeit bringen.

Den besten Kampf des Abends lieferte trotz vorzeitiger Niederlage der Werdauer Georg Kromm (75 kg Freistil) gegen Felix Menzel.